Künftig regelmäßig
Mittwoch, 26. März 2003, 14:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Besuch aus dem Harz ist gestern im Nordhäuser Rathaus empfangen worden. Dabei ging es sowohl um kommunalpolitische Gemeinsamkeiten und Unterschiede, als auch ums Theater. Dazu war eigens der Halberstädter Intendant mitgereist.
Der Halberstädter Oberbürgermeister Hans-Georg Busch und der Intendant des Nordharzer Städtebund-Theaters, Kay Metzger waren gestern Gäste bei Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bürgermeister Klaus Wahlbuhl. Themen waren die Gebietsreform, der Öffentliche Personennahverkehr, Tourismus, Städtepartnerschaften, die Pflege der jüdischen Kultur in beiden Städten und das Theater. Sowohl hinsichtlich Struktur als auch Problemen gibt es viele Parallelen zwischen Nordhausen und Halberstadt, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Deshalb solle es - ähnlich wie mit Gotha – regelmäßige Treffen geben. Beim ÖPNV beispielsweise beabsichtigten auch Stadt und Landkreis Halberstadt – wie Nordhausen – eine Zusammenlegung der Verkehrsunternehmen in einer Gesellschaft. Wie auch Nordhausen möchte Halberstadt seinen Status als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums behalten, sagte die OB.
Wertvolle Ideen habe es in Sachen Tourismus aus Halberstadt gegeben, zumal der Halberstädter OB Chef der sachsen-anhaltinischen Tourismusgesellschaft sei. Themen seien hier zum Beispiel der Städtetourismus und die Vermarktung Halberstadts im Zusammenhang mit Kulturveranstaltungen gewesen. Man habe auch über mögliche Kooperationen im Kulturbereich gesprochen, sagte Frau Rinke. Kooperation in Richtung Harz war unter anderem auch eine wichtige Forderung der Teilnehmer des Nordhäuser Workshops zur Vorbereitung einer Kulturkonzeption für unsere Stadt.
Zum Thema Theater hätten sowohl Metzger als auch Busch ihre guten Erfahrungen mit und vor allem die große Resonanz auf die Zusammenarbeit der Halberstädter mit dem Harzer Bergtheater herausgestellt. Entsprechend eines Beschlusses des Nordhäuser Stadtrates aus dem vergangenen Jahr werde man mit den Halberstädtern ausloten, wo es Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Theatern im Süden und Norden des Harzes geben könnte, sagte Frau Rinke. Konkret sei die Aufführung von zwei Stücken aus dem Repertoire des Nordharzer Städtebund-Theaters geplant, eines davon zum Thema Harzer Mythen und Sagen. Diese Aufführungen sollen im Landesgartenschau-Jahr 2004 in Nordhausen gezeigt werden.
Autor: nnz
Der Halberstädter Oberbürgermeister Hans-Georg Busch und der Intendant des Nordharzer Städtebund-Theaters, Kay Metzger waren gestern Gäste bei Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bürgermeister Klaus Wahlbuhl. Themen waren die Gebietsreform, der Öffentliche Personennahverkehr, Tourismus, Städtepartnerschaften, die Pflege der jüdischen Kultur in beiden Städten und das Theater. Sowohl hinsichtlich Struktur als auch Problemen gibt es viele Parallelen zwischen Nordhausen und Halberstadt, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Deshalb solle es - ähnlich wie mit Gotha – regelmäßige Treffen geben. Beim ÖPNV beispielsweise beabsichtigten auch Stadt und Landkreis Halberstadt – wie Nordhausen – eine Zusammenlegung der Verkehrsunternehmen in einer Gesellschaft. Wie auch Nordhausen möchte Halberstadt seinen Status als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums behalten, sagte die OB. Wertvolle Ideen habe es in Sachen Tourismus aus Halberstadt gegeben, zumal der Halberstädter OB Chef der sachsen-anhaltinischen Tourismusgesellschaft sei. Themen seien hier zum Beispiel der Städtetourismus und die Vermarktung Halberstadts im Zusammenhang mit Kulturveranstaltungen gewesen. Man habe auch über mögliche Kooperationen im Kulturbereich gesprochen, sagte Frau Rinke. Kooperation in Richtung Harz war unter anderem auch eine wichtige Forderung der Teilnehmer des Nordhäuser Workshops zur Vorbereitung einer Kulturkonzeption für unsere Stadt.
Zum Thema Theater hätten sowohl Metzger als auch Busch ihre guten Erfahrungen mit und vor allem die große Resonanz auf die Zusammenarbeit der Halberstädter mit dem Harzer Bergtheater herausgestellt. Entsprechend eines Beschlusses des Nordhäuser Stadtrates aus dem vergangenen Jahr werde man mit den Halberstädtern ausloten, wo es Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Theatern im Süden und Norden des Harzes geben könnte, sagte Frau Rinke. Konkret sei die Aufführung von zwei Stücken aus dem Repertoire des Nordharzer Städtebund-Theaters geplant, eines davon zum Thema Harzer Mythen und Sagen. Diese Aufführungen sollen im Landesgartenschau-Jahr 2004 in Nordhausen gezeigt werden.
