Abmahnung für Plus?
Dienstag, 25. März 2003, 17:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) prüft, den Discounter Plus wegen des Verkaufs von Autos per Internet abzumahnen. nnz berichtet.
Wie nnz jüngst informierte, verkauft der Discounter Plus seit Montag aus EU-Ländern reimportierte Autos über sein Filialnetz (siehe Archiv). In der Praxis sieht das allerdings so aus, dass die angebotenen beiden Modelle nicht in den Filialen direkt erhältlich sind. Die Kunden erhalten einen Prospekt ausgehändigt und erfahren dann alles weitere über eine Telefon-Hotline oder im Internet. Abgewickelt wird der Kauf wie berichtet durch Autohäuser in Haldesleben bei Magdeburg und Mosbach am Neckar, die als Vertragspartner auftreten. Nach Angaben einer Plus-Sprecherin will der Discounter auf diese Weise mehr als 1000 Autos absetzen. Der Preis für die Fahrzeuge liege rund 20 Prozent unter dem Listenpreis. Das ergebe ein Vergleich mit einem Preisrechner der Zeitschrift Auto-Bild.
Nun schreibt das Teledienstgesetz vor, dass auf den Webseiten sämtliche Angaben über den Anbieter leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein müssen. Das ist nach Ansicht der Verbraucherschützer nicht der Fall. Über die Abmahnung wird am Dienstag entschieden.
Der Verkauf von Autos in Supermärkten ist kein Problem mehr, seit die EU-Kommission den Handel mit Neuwagen im vergangenen Jahr neu geregelt hat. Auch darüber informierte nnz seine Leser. Das Angebot von Plus zeigt, dass die gewachsenen Strukturen im Autohandel aufzuweichen beginnen. In der Vergangenheit hatten bereits Einzelhändler wie Edeka und Marktkauf begonnen, Neuwagen anzubieten.
Autor: nnzWie nnz jüngst informierte, verkauft der Discounter Plus seit Montag aus EU-Ländern reimportierte Autos über sein Filialnetz (siehe Archiv). In der Praxis sieht das allerdings so aus, dass die angebotenen beiden Modelle nicht in den Filialen direkt erhältlich sind. Die Kunden erhalten einen Prospekt ausgehändigt und erfahren dann alles weitere über eine Telefon-Hotline oder im Internet. Abgewickelt wird der Kauf wie berichtet durch Autohäuser in Haldesleben bei Magdeburg und Mosbach am Neckar, die als Vertragspartner auftreten. Nach Angaben einer Plus-Sprecherin will der Discounter auf diese Weise mehr als 1000 Autos absetzen. Der Preis für die Fahrzeuge liege rund 20 Prozent unter dem Listenpreis. Das ergebe ein Vergleich mit einem Preisrechner der Zeitschrift Auto-Bild.
Nun schreibt das Teledienstgesetz vor, dass auf den Webseiten sämtliche Angaben über den Anbieter leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein müssen. Das ist nach Ansicht der Verbraucherschützer nicht der Fall. Über die Abmahnung wird am Dienstag entschieden.
Der Verkauf von Autos in Supermärkten ist kein Problem mehr, seit die EU-Kommission den Handel mit Neuwagen im vergangenen Jahr neu geregelt hat. Auch darüber informierte nnz seine Leser. Das Angebot von Plus zeigt, dass die gewachsenen Strukturen im Autohandel aufzuweichen beginnen. In der Vergangenheit hatten bereits Einzelhändler wie Edeka und Marktkauf begonnen, Neuwagen anzubieten.
