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Vorteile und Nachteile

Montag, 24. März 2003, 09:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Nordhäuser Stadtrat wird in der kommenden Woche einige Beschlüsse fassen, die mittel- und langfristig die Einnahmeseite der Stadtverwaltung verbessern sollen. nnz hat sich einige dieser Vorhaben und ihre Auswirkungen angesehen.


Wie nnz bereits ausführlich und exklusiv berichtete, sollen Tausende Euros in die Kasse der Stadt gespült werden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Konzessionsabgabe heißt das Zauberwort. Bislang wurde diese Abgabe lediglich von energieproduzierenden Unternehmen erhoben, wie zum Beispiel der EVN. Mit dem novellierten Energieversorgungsgesetz ist das nun auch von Wasserversorgern möglich. Also wird sich der Wasserverband auf diese – für ihn – zusätzliche Ausgabe einstellen müssen. Der Betrag der Konzessionsabgabe muß zusätzlich erwirtschaftet werden. Über das wie stellte nnz bereits Überlegungen an (siehe hierzu auch im nnz-Archiv).

Neben der Belastung, die nun zusätzlich auf den Gebührenzahler zukommt, ist mit der Konzessionsabgabe aber noch ein weiterer Fakt verbunden. Und der könnte für den „Wasserkunden“ in und um Nordhausen durchaus Vorteile haben. Wenn ein solcher Konzessionsvertrag eine mittelfristige Laufzeit hat, dann hat der Wasserverband während dieser Zeit das Versorgungsrecht, quasi das Monopol. Und da kann man dem Wasserverband Nordhausen (WVN) durchaus zutrauen, die Gebühren und (vielleicht später auch Beiträge) weiterhin kundenfreundlich zu gestalten. In Thüringen sind sie derzeit im oberen Drittel der kommunalen Skala angesiedelt.
Autor: nnz

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