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Rund um die Uhr im Einsatz

Donnerstag, 02. Dezember 2010, 17:15 Uhr
Die Mitarbeiter des Straßenwinterdienstes sind während des ersten starken Wintereinbruchs in dieser Saison rund um die Uhr im Einsatz gewesen, um die Straßen möglichst in befahrbarem Zustand zu halten. Wir haben einen Überblick für Sie...


Mit fast 300 Räum- und Streufahrzeugen kämpften sie gegen ergiebige Schneefälle und starke Schneeverwehungen an. Trotzdem kam es teilweise zu starken Verkehrsbehinderungen.

Markus Brämer, Leiter des Landesamtes für Bau und Verkehr, erläutert dazu: „Zu Problemen kam es insbesondere im Bereich der Steigungsstrecken auf den Autobahnen, weil hier LKW quer standen oder liegenblieben. Sie blockierten zum Teil auch die Winterdienstfahrzeuge, die hier dann auch festsaßen. So kam der Verkehr auf der A 4 und der A 9 stellenweise zum Stillstand. Viele LKW-Fahrer haben sich in der Nacht in ihren Fahrzeugen zum Schlafen gelegt und mussten am Morgen erst von der Polizei geweckt werden, bevor sie weiterfahren konnten. Auch deshalb haben sich die Staus im Laufe des heutigen Tages nur langsam aufgelöst.“

Einige Bundes- und Landesstraßen – vor allem im Thüringer Wald sowie im Saale-Orla- und Saale-Holzland-Kreis – mussten wegen Glätte und umgestürzter Bäume (Windbruch aufgrund der enormen Schneelast) gesperrt werden. Brämer dankte den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr für die gute und reibungslose Zusammenarbeit während der extremen Wetterlage.
Autor: nnz

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