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Wer ist der richtige Vater?

Sonntag, 23. März 2003, 15:24 Uhr
b>Nordhausen (nnz). Wenn der Frühling kommt, kann man ihn wieder hören - den Kuckuck. Um seinen Bestand zu sichern, legt der schlaue Vogel seine Eier einfach bei Artgenossen ins Nest und überlässt ihnen die Aufzucht seiner Jungen. Wie den kleinen Vögeln geht es in Europa jedem zehnten Baby: Quasi als "Kuckuckskinder" wachsen sie unter der Obhut eines Vaters auf, der gar nicht ihr leiblicher Vater ist.


VaterOftmals wird dies nicht bemerkt. In Deutschland werden Schätzungen zufolge jährlich mindestens 7.000 Babys geboren, die ihren biologischen Vater niemals kennen lernen werden. Dementsprechend sind Unsicherheiten, die eine Vaterschaft betreffen, wahrlich keine Seltenheit. Das belegen auch die Erfahrungen von Michael Ruiss, Vorstand der humatrix AG: "Bei etwa Dreiviertel unserer Untersuchungen stellt sich dann allerdings heraus, dass die Zweifel unbegründet waren und der vermeintliche auch der biologische Vater des Kindes ist."
Welch erlösende Wirkung ein solches Ergebnis haben kann, ist nur zu leicht vorstellbar. Mit einer DNA-Analyse, die bei dem Frankfurter Biotechnologie-Unternehmen durchgeführt werden kann, lassen sich die quälenden Fragen um die Vaterschaft ein für alle mal klären.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Anhand eines Mundschleimhautabstrichs von Vater und Kind können 20 Identitätsmerkmale auf der DNA abgeglichen werden. Binnen 72 Stunden liegt dann das 99,995-prozentig sichere Testergebnis vor. Das für den Abstrich notwendige Test-Kit kann für 20 Euro in Apotheken erworben oder direkt im Internet bestellt werden. Die absolut verlässliche Analyse des Biotech-Unternehmens kostet 760 Euro und ist auch vor Gericht verwertbar .
Autor: nnz

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