Das muss nicht sein
Donnerstag, 02. Dezember 2010, 13:51 Uhr
Adventsnachmittage ohne den Schein von Kerzenlicht an geschmückten Zweigen, ohne den Duft von Räucherkerzen, ohne Glühwein und Gebäck sind kaum vorstellbar. Die Advents- und Weihnachtszeit soll eine friedliche und sorgenfreie Zeit sein. Eigentlich...
Jedoch ist es auch die Zeit des Jahres, in der mehr als zu jeder anderen Jahreszeit die Möglichkeit einer Brandentstehung in Wohnungen gegeben ist. Allein im vorigen Jahr brannte es zur Weihnachtszeit mehr als 15.000 Mal in deutschen Wohnzimmern. Deshalb sollte jeder vor dem Schaden klug sein, rät der Leiter der Berufsfeuerwehr Gerd Jung und hat hier einige wichtige Informationen zusammengestellt.
Kerzenlicht und Glut von Räucherkerzen sind ideale Zündquellen, die in der Lage sind, fast alle brennbaren Materialien im Haushalt zu entzünden. Kerzen sind deshalb nur auf einer nichtbrennbaren Unterlage sicher aufgestellt. Besonders gefährdet sind Adventsgestecke, da deren Zweige oft in gefährlicher Weise die Kerzen berühren. Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn Zweige ausgetrocknet sind.
Stets sollte den Grundsatz beachtet werden, dass Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von brennenden Kerzen spielen dürfen. Und auch bei der Verwendung von Räucherkerzen ist Vorsicht geboten. Hier gilt wie bei offenen Kerzen, standsichere und nichtbrennbare Unterlage verwenden.
Kerzen am Weihnachtsbaum sind so anzubringen, dass die Flammen ausreichend Abstand zu Zweigen, Baumschmuck und zu anderen brennbaren Materialien haben. Zu bedenken ist auch, dass ein brennender Baum in unmittelbarer Nähe der Zimmertür die Fluchtmöglichkeit erheblich einschränken kann. Mit einem gefüllten Wassereimer, der z.B. im Bad in Bereitschaft steht, kann im Brandfall wertvolle Zeit gewonnen werden.
Das Entzünden der Kerzen am Baum sollte immer von oben nach unten und von hinten nach vorne erfolgen. Das Löschen der Kerzen erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge. Auch bei Weihnachtsbäumen kommt es in warmer Umgebung zur beschleunigten Austrocknung, so dass die Zündbereitschaft erheblich zunimmt. Auch deshalb sollte man für den Baum möglichst einen bewässerten Ständer verwenden.
Das Abbrennen von Wunderkerzen an ausgetrockneten Weihnachtsbäumen ist sehr gefährlich. Sie sind nicht zu empfehlen, da es zu Abplatzungen von glimmenden Teilen kommen kann. Wer der Gefahr durch offenes Licht ganz aus dem Wege gehen will, der sollte sich für elektrische Lichterketten entscheiden, rät der Experte abschließend.
Autor: nnzJedoch ist es auch die Zeit des Jahres, in der mehr als zu jeder anderen Jahreszeit die Möglichkeit einer Brandentstehung in Wohnungen gegeben ist. Allein im vorigen Jahr brannte es zur Weihnachtszeit mehr als 15.000 Mal in deutschen Wohnzimmern. Deshalb sollte jeder vor dem Schaden klug sein, rät der Leiter der Berufsfeuerwehr Gerd Jung und hat hier einige wichtige Informationen zusammengestellt.
Kerzenlicht und Glut von Räucherkerzen sind ideale Zündquellen, die in der Lage sind, fast alle brennbaren Materialien im Haushalt zu entzünden. Kerzen sind deshalb nur auf einer nichtbrennbaren Unterlage sicher aufgestellt. Besonders gefährdet sind Adventsgestecke, da deren Zweige oft in gefährlicher Weise die Kerzen berühren. Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn Zweige ausgetrocknet sind.
Stets sollte den Grundsatz beachtet werden, dass Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von brennenden Kerzen spielen dürfen. Und auch bei der Verwendung von Räucherkerzen ist Vorsicht geboten. Hier gilt wie bei offenen Kerzen, standsichere und nichtbrennbare Unterlage verwenden.
Kerzen am Weihnachtsbaum sind so anzubringen, dass die Flammen ausreichend Abstand zu Zweigen, Baumschmuck und zu anderen brennbaren Materialien haben. Zu bedenken ist auch, dass ein brennender Baum in unmittelbarer Nähe der Zimmertür die Fluchtmöglichkeit erheblich einschränken kann. Mit einem gefüllten Wassereimer, der z.B. im Bad in Bereitschaft steht, kann im Brandfall wertvolle Zeit gewonnen werden.
Das Entzünden der Kerzen am Baum sollte immer von oben nach unten und von hinten nach vorne erfolgen. Das Löschen der Kerzen erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge. Auch bei Weihnachtsbäumen kommt es in warmer Umgebung zur beschleunigten Austrocknung, so dass die Zündbereitschaft erheblich zunimmt. Auch deshalb sollte man für den Baum möglichst einen bewässerten Ständer verwenden.
Das Abbrennen von Wunderkerzen an ausgetrockneten Weihnachtsbäumen ist sehr gefährlich. Sie sind nicht zu empfehlen, da es zu Abplatzungen von glimmenden Teilen kommen kann. Wer der Gefahr durch offenes Licht ganz aus dem Wege gehen will, der sollte sich für elektrische Lichterketten entscheiden, rät der Experte abschließend.

