nnz-Rückspiegel: 23. März 2002
Sonntag, 23. März 2003, 09:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Öko-Profit
Profit durch mehr Ökologie?
Bereits 1999 beschloss die Verwaltungsgemeinschaft Südharz-Hohnstein eine Willensbekundung zur Teilnahme am Agenda 21 Prozess. Damit war die Teilnahme am Wettbewerb zur Umsetzung der Agenda 21 in Thüringen unter der Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen möglich. Ein erstes Zwischenergebnis hat sich für die nnz Sandra Witzel angesehen. Unter der fachlichen Beratung der Umweltakademie Nordthüringen konnten zahlreiche Aktivitäten entwickelt werden. Dazu zählen unter anderem der mehrfach ausgezeichnete Arbeitskreis Gipskarst oder die kulinarischen Tage in den Gemeinden Neustadt und Ilfeld.
Im Rahmen dieses Prozesses haben die Gemeinden die Möglichkeit sich am finanziell geförderten Projekt-ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik) zu beteiligen, so die Hauptamtsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft, Gabriele Witzel. Auf der Gemeinschaftsversammlung wurde dieses Projekt in der vergangenen Woche nun beschlossen, doch was kann man sich darunter vorstellen?
ÖKOPROFIT verknüpft ökonomischen Nutzen mit ökologischen Gewinn und sozialer Gerechtigkeit und ist Bestandteil des Agenda 21 Prozesses.
Derzeit nehmen ca. 28 Kommunen an diesem Projekt teil, davon führen aber nur zwei Kommunen aus den neuen Bundesländern dieses Konzept durch. ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen Behörden, Betrieben, Dienstleistern, Industrie-, Handels- und Handwerkskammern, Verbänden und Beratern, so Diplom-Ingenieur Rita Jaschke von der Gesellschaft für Umweltmanagement.
Durch die Unterstützung mit Fördergeldern ist dieses Projekt nicht nur für Groß- und Mittelunternehmen interessant, auch kleinere Betriebe könnten dadurch Kosten durch Energieeinsparung, Abfallmanagement, ökologische Beschaffung und vieles mehr senken. In einer Auszeichnungsbroschüre können sich die Betriebe, die an diesem ÖKOPROFIT-Projekt teilgenommen haben vorstellen. Die ökonomische Basis ist somit Verschwendungen aufzuspüren und zu vermeiden.
Autor: nnzÖko-Profit
Profit durch mehr Ökologie?
Bereits 1999 beschloss die Verwaltungsgemeinschaft Südharz-Hohnstein eine Willensbekundung zur Teilnahme am Agenda 21 Prozess. Damit war die Teilnahme am Wettbewerb zur Umsetzung der Agenda 21 in Thüringen unter der Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen möglich. Ein erstes Zwischenergebnis hat sich für die nnz Sandra Witzel angesehen. Unter der fachlichen Beratung der Umweltakademie Nordthüringen konnten zahlreiche Aktivitäten entwickelt werden. Dazu zählen unter anderem der mehrfach ausgezeichnete Arbeitskreis Gipskarst oder die kulinarischen Tage in den Gemeinden Neustadt und Ilfeld.
Im Rahmen dieses Prozesses haben die Gemeinden die Möglichkeit sich am finanziell geförderten Projekt-ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik) zu beteiligen, so die Hauptamtsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft, Gabriele Witzel. Auf der Gemeinschaftsversammlung wurde dieses Projekt in der vergangenen Woche nun beschlossen, doch was kann man sich darunter vorstellen?
ÖKOPROFIT verknüpft ökonomischen Nutzen mit ökologischen Gewinn und sozialer Gerechtigkeit und ist Bestandteil des Agenda 21 Prozesses.
Derzeit nehmen ca. 28 Kommunen an diesem Projekt teil, davon führen aber nur zwei Kommunen aus den neuen Bundesländern dieses Konzept durch. ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen Behörden, Betrieben, Dienstleistern, Industrie-, Handels- und Handwerkskammern, Verbänden und Beratern, so Diplom-Ingenieur Rita Jaschke von der Gesellschaft für Umweltmanagement.
Durch die Unterstützung mit Fördergeldern ist dieses Projekt nicht nur für Groß- und Mittelunternehmen interessant, auch kleinere Betriebe könnten dadurch Kosten durch Energieeinsparung, Abfallmanagement, ökologische Beschaffung und vieles mehr senken. In einer Auszeichnungsbroschüre können sich die Betriebe, die an diesem ÖKOPROFIT-Projekt teilgenommen haben vorstellen. Die ökonomische Basis ist somit Verschwendungen aufzuspüren und zu vermeiden.
