Sand im Getriebe
Samstag, 22. März 2003, 21:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor lösbaren Aufgaben standen heute beide Nordhäuser Fußballmannschaften Während Wacker 90 bei Grün Weiß Erfurt unbedingt gewinnen musste, um den Aufstieg nicht ganz aus den Augen zu verlieren, konnte die Elf der FSG Salza daheim gegen Gebesee frei aufspielen. Über den Ausgang der Begegnungen berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Das ideale Fußballwetter hatte etwa 120 Zuschauer auf den Salzaer Karl-Henze-Sportplatz gelockte. Sie erwarteten nach dem grandiosen Sieg am vergangenen Wochenende über den Ortsrivalen Wacker 90 einen weiteren Erfolg gegen den Tabellennachbarn Blau Weiß Gebesee. Allerdings musste Trainer Silvio Böhm auf den gesperrten Spangenberg (5. Gelbe Karte) und den erkrankten Rieger verzichten.
Die Männer um Kapitän Enrico Weber erwischten einen Start nach Maß. Bereits in der 7. Minute erzielte Schiminitzki die vielumjubelte 1:0-Führung für die Platzherren. Trotz des frühen Tores kam jedoch keine Ruhe in das Spiel. Zwar gab es Chancen auf beiden Seiten, aber insgesamt blieb die Partie zerfahren. Die Gäste nutzten in der 24. Minute eine Unachtsamkeit in der Salzaer Hintermannschaft zum Ausgleich. Das Fehlen von Rieger und Spangenberg machte sich deutlich bemerkbar. Auch fehlte es den Salzaer Kickern heute an Frische und Harmonie. Es war einfach zuviel Sand im Getriebe, um den Gegner zu bezwingen . So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Das Spiel hat keinen Sieger verdient, so der Kommentar des Trainer.
Bei Wacker 90 fehlte neben Lenzcewski diesmal auch Puc, der eine Verletzung auskurieren muss. Trotzdem zählte gegen Grün Weiß Erfurt für die Weißhaupt-Truppe nur ein Sieg, um im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitreden zu können. Das war den Spielern um Kapitän Sven Pistorius durchaus bewusst, denn von Beginn an spielten sie druckvoll und hatten auch mehrere gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Kulbacki bereits in der 3. Minute zur Wacker-Führung. Einen besseren Start hätten sich die Nordhäuser nicht wünschen können.
In der Folgezeit bestimmten sie über weite Strecken das Spiel. Das änderte sich allerdings als Mook nach einem Freistoß seinen Gegenspieler im Strafraum umrempelte. Den fälligen Strafstoß verwandelten Trender für die Gastgeber zum Ausgleich (37.). Die Wackeren warfen nun alles nach vorn, leisteten sich aber dabei zu viele Unachtsamkeiten und Abspielfehler. Einen solchen nutzte Thimm in der 52. Minute und erzielte das 2:1 für die Gastgeber. Die Nordhäuser stemmten sich nochmals gegen die drohende Niederlage. Pistorius hatte in der 77. Minute den Ausgleich auf den Füßen. Aber er brachte das Leder freistehend nicht im gegnerischen Tor unter. So blieb es bei der zweiten Niederlage in Folge. Die Aufstiegsambitionen sind für Wacker nun fast vom Tisch und die Fans können sich schon langsam auf eine weitere Landesklasse-Saison ihrer Mannschaft einrichten.
Autor: rhDas ideale Fußballwetter hatte etwa 120 Zuschauer auf den Salzaer Karl-Henze-Sportplatz gelockte. Sie erwarteten nach dem grandiosen Sieg am vergangenen Wochenende über den Ortsrivalen Wacker 90 einen weiteren Erfolg gegen den Tabellennachbarn Blau Weiß Gebesee. Allerdings musste Trainer Silvio Böhm auf den gesperrten Spangenberg (5. Gelbe Karte) und den erkrankten Rieger verzichten.
Die Männer um Kapitän Enrico Weber erwischten einen Start nach Maß. Bereits in der 7. Minute erzielte Schiminitzki die vielumjubelte 1:0-Führung für die Platzherren. Trotz des frühen Tores kam jedoch keine Ruhe in das Spiel. Zwar gab es Chancen auf beiden Seiten, aber insgesamt blieb die Partie zerfahren. Die Gäste nutzten in der 24. Minute eine Unachtsamkeit in der Salzaer Hintermannschaft zum Ausgleich. Das Fehlen von Rieger und Spangenberg machte sich deutlich bemerkbar. Auch fehlte es den Salzaer Kickern heute an Frische und Harmonie. Es war einfach zuviel Sand im Getriebe, um den Gegner zu bezwingen . So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Das Spiel hat keinen Sieger verdient, so der Kommentar des Trainer.
Bei Wacker 90 fehlte neben Lenzcewski diesmal auch Puc, der eine Verletzung auskurieren muss. Trotzdem zählte gegen Grün Weiß Erfurt für die Weißhaupt-Truppe nur ein Sieg, um im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitreden zu können. Das war den Spielern um Kapitän Sven Pistorius durchaus bewusst, denn von Beginn an spielten sie druckvoll und hatten auch mehrere gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Kulbacki bereits in der 3. Minute zur Wacker-Führung. Einen besseren Start hätten sich die Nordhäuser nicht wünschen können.
In der Folgezeit bestimmten sie über weite Strecken das Spiel. Das änderte sich allerdings als Mook nach einem Freistoß seinen Gegenspieler im Strafraum umrempelte. Den fälligen Strafstoß verwandelten Trender für die Gastgeber zum Ausgleich (37.). Die Wackeren warfen nun alles nach vorn, leisteten sich aber dabei zu viele Unachtsamkeiten und Abspielfehler. Einen solchen nutzte Thimm in der 52. Minute und erzielte das 2:1 für die Gastgeber. Die Nordhäuser stemmten sich nochmals gegen die drohende Niederlage. Pistorius hatte in der 77. Minute den Ausgleich auf den Füßen. Aber er brachte das Leder freistehend nicht im gegnerischen Tor unter. So blieb es bei der zweiten Niederlage in Folge. Die Aufstiegsambitionen sind für Wacker nun fast vom Tisch und die Fans können sich schon langsam auf eine weitere Landesklasse-Saison ihrer Mannschaft einrichten.
