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Satzung geändert

Dienstag, 30. November 2010, 19:57 Uhr
Nun sind die Präsidialen von Wacker Nordhausen seit dem 8. März im Amt und kurz vor Jahresschluss sollen die Mitglieder noch einmal die Satzung ändern.

Versammelt (Foto: nnz) Versammelt (Foto: nnz)

Vereinsmitglied Hans-Peter Kell mahnte an, dass die Einladung nicht den Gesetzlichkeiten entspricht und dem entsprechend die Versammlung nicht stattfinden kann. Dem widersprachen sowohl das Präsidium als auch Versammlungsleiter Hans-Joachim Junker.

Nach dem rechtlichen Geplänkel ging es dann in die Tagesordnung, bei der vor allem um Satzungsänderungen der Fassung aus dem Jahr 2003 ging. Junker begründete die Änderungen, dass die sieben Jahre alte Satzung veränderten Zeiten sowie den Wünschen des Finanzamtes angepasst werden müsse, um die Gemeinnützigkeit zu erhalten. Diskutiert wurde zu den Änderungen der Satzung nicht, dafür wurde das neue Satzungswerk mehrheitlich von 43 stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins beschlossen. Die eine Gegenstimme kam von Vereinsmitglied Kell.

Schatzmeisterin Frau Müller referierte, dass von den 288 Mitgliedern des Vereins ein Drittel nicht ihre Beiträge bezahle, vor allem in der Zweiten Mannschaft gebe es Säumige. Das ist, Insider wissen das, keine Neuerscheinung, sondern ja seit Jahren gang und gebe.

In der weiteren Diskussion forderte Anrdt Forberger neue Wege in der Mitgliederwerbung, so müsse man nach außen hin aktiver werben, um den Verein in seiner Mitgliederzahl wieder über die 300 bringen. Eine Form der Werbung kann auch die Lesung von Rolf Töpperwien in der kommenden Woche in der Südharz-Galerie sein (siehe nnz-Archiv).

Zum Ende der Mitgliederversammlung gab es noch einen Appell des Präsidenten: „Wir sind noch lange nicht am Ziel unseres Weges, zum Ziel zu gelangen funktioniert nur, wenn alle diesen Weg mitgehen wollen. Es müssen Netzwerke gebildet werden, Ideen, die in den Verein hineingetragen werden, müssen diskutiert und dann umgesetzt werden. Für die Umsetzung brauchen wir alle Mitglieder des Vereins, wir brauchen aber auch Fans, Zuschauer und viele Freunde des Vereins, damit Wacker wieder dort hinkommt, wo dieser Traditionsverein eigentlich hingehört“, so Präsident Nico Kleofas in seinem Schlusswort.
Autor: nnz

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