Machnig: Auf einem guten Weg
Dienstag, 30. November 2010, 12:39 Uhr
Heute sind bundesweit die neuesten Zahlen für den Arbeitsmarkt vorgestellt worden. Der Thüringer Arbeitsminister Matthias Machnig begrüßt die Entspannung auf dem Arbeitsmarkt...
Der positive Trend hält an, sagte Machnig, der Arbeitsmarkt in Thüringen profitiert vom konjunkturellen Aufschwung. 99.100 Menschen (8,4 Prozent) waren im November ohne Arbeit. Die Zahl der gemeldeten Stellen steigt, so der Minister. Im November gab es knapp 12.000 gemeldete Stellen. Gegenüber November 2009 ist dies mit rund 3.800 Stellen mehr ein Plus von 47 Prozent.
Die Chancen stehen gut, sagte der Minister. Bei der Erwerbstätigenquote – der Anteil aller Beschäftigten an der Gesamtbevölkerung – hat Thüringen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts und des Thüringer Wirtschaftsministeriums schon heute die Nase vorne: Sie liegt im Freistaat bei 71,1 Prozent und ist damit höher als in Westdeutschland (70,5 Prozent). Der Vergleichswert für Ostdeutschland liegt bei 69,1 Prozent. Hinsichtlich der Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent liegt Thüringen im gesamtdeutschen Mittelfeld: In Ostdeutschland lag sie im November 2010 bei 10,7 Prozent, in Westdeutschland bei 6 Prozent.
Diesen Rückenwind müssen wir nutzen, um in Thüringen qualitativ gute Arbeit zu schaffen, so der Minister. Jetzt müsse verstärkt in die Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften und in die Qualifizierung der Beschäftigten investiert werden. Mit guten Löhnen und Arbeitsbedingungen kann die Thüringer Wirtschaft ihr Fundament stärken, sagte der Minister. Für die Unternehmen sei die anziehende Konjunktur die beste Chance, um in die Köpfe zu investieren. Jetzt ist die beste Gelegenheit, um Thüringen als Beschäftigungsstandort zu stärken, sagte der Minister.
Gleichzeitig warnte der Minister vor zu viel Euphorie: Der insgesamt gute Trend macht die strukturelle Spaltung auf dem Arbeitsmarkt umso deutlicher. Unter den älteren Menschen stagniert die Arbeitslosigkeit nach wie vor auf einem hohen Niveau, sagte Machnig. Rund 37.800 Menschen über 50 Jahre waren im November ohne Arbeit. Das sind 38 Prozent aller Arbeitslosen. Darunter sind rund 23.400 Menschen über 55 Jahre alt. Auch die Älteren müssen von dem Rückenwind auf dem Arbeitsmarkt profitieren, so der Minister.
Daher müsse die positive Entwicklung dafür genutzt werden, ältere Menschen wieder in Beschäftigung zu vermitteln. Wir brauchen eine Beschäftigungsoffensive und ein Umdenken zugunsten der Älteren, forderte der Minister.
Autor: nnzDer positive Trend hält an, sagte Machnig, der Arbeitsmarkt in Thüringen profitiert vom konjunkturellen Aufschwung. 99.100 Menschen (8,4 Prozent) waren im November ohne Arbeit. Die Zahl der gemeldeten Stellen steigt, so der Minister. Im November gab es knapp 12.000 gemeldete Stellen. Gegenüber November 2009 ist dies mit rund 3.800 Stellen mehr ein Plus von 47 Prozent.
Die Chancen stehen gut, sagte der Minister. Bei der Erwerbstätigenquote – der Anteil aller Beschäftigten an der Gesamtbevölkerung – hat Thüringen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts und des Thüringer Wirtschaftsministeriums schon heute die Nase vorne: Sie liegt im Freistaat bei 71,1 Prozent und ist damit höher als in Westdeutschland (70,5 Prozent). Der Vergleichswert für Ostdeutschland liegt bei 69,1 Prozent. Hinsichtlich der Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent liegt Thüringen im gesamtdeutschen Mittelfeld: In Ostdeutschland lag sie im November 2010 bei 10,7 Prozent, in Westdeutschland bei 6 Prozent.
Diesen Rückenwind müssen wir nutzen, um in Thüringen qualitativ gute Arbeit zu schaffen, so der Minister. Jetzt müsse verstärkt in die Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften und in die Qualifizierung der Beschäftigten investiert werden. Mit guten Löhnen und Arbeitsbedingungen kann die Thüringer Wirtschaft ihr Fundament stärken, sagte der Minister. Für die Unternehmen sei die anziehende Konjunktur die beste Chance, um in die Köpfe zu investieren. Jetzt ist die beste Gelegenheit, um Thüringen als Beschäftigungsstandort zu stärken, sagte der Minister.
Gleichzeitig warnte der Minister vor zu viel Euphorie: Der insgesamt gute Trend macht die strukturelle Spaltung auf dem Arbeitsmarkt umso deutlicher. Unter den älteren Menschen stagniert die Arbeitslosigkeit nach wie vor auf einem hohen Niveau, sagte Machnig. Rund 37.800 Menschen über 50 Jahre waren im November ohne Arbeit. Das sind 38 Prozent aller Arbeitslosen. Darunter sind rund 23.400 Menschen über 55 Jahre alt. Auch die Älteren müssen von dem Rückenwind auf dem Arbeitsmarkt profitieren, so der Minister.
Daher müsse die positive Entwicklung dafür genutzt werden, ältere Menschen wieder in Beschäftigung zu vermitteln. Wir brauchen eine Beschäftigungsoffensive und ein Umdenken zugunsten der Älteren, forderte der Minister.
