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50 Schweine gingen durch Kessel und über Theke

Freitag, 19. Januar 2001, 15:07 Uhr
Scheunenhof Nordhausen/Sundhausen (nnz). "Wir sind am Ende", meinte heute nachmittag eine etwas entnervte Monika Teuber. Das, was auf den ersten Blick nach Frust aussieht, hat eigentlich einen positiven Hintergrund. Der Scheunenhof platzte gestern und heute aus allen Nähten. 1.600 Kunden am Donnerstag, heute werden es wohl rund 2.000 werden. Die alle wollten sich ihren Anteil am Schlachtefest des Scheunenhofes sichern. Dafür standen sie bis zu zwei Stunden geduldig an der Theke der Fleischerei.
Insgesamt schlachtete die Scheunenhof-Fleischerei 50 Schweine, um die Wünsche der Kunden einigermaßen zu befriedigen. Doch was hilft es, selbst die schnellste Wurst muß vier Stunden im Kessel kochen. "Für uns sind die beiden Tage der Beweis, daß der Kunde sich vor Ort über die angebotenen Produkte informieren will, vor allem der Tag des offenen Hofes wurde gestern sehr gut angenommen", meinte Monika Teuber gegenüber der nnz. Heute war eine Mitarbeiterin des Landwirtschaftsamtes Bad Frankenhausen im Scheunenhof. An ihrem Informationsstand konnten nicht nur kleine Häppchen ergattert werden, hier gab es auch jede Menge Informationen (siehe nnz-Foto). Bereits am Montag will die "Scheunenhofleitung" beraten, ob der Erfolg der beiden Tage nicht weiter ausgekostet werden kann. Eventuell soll noch ein Schlachtetag Ende Januar nachgelegt werden. Fest steht hingegen bereits, daß im Februar erneut nach Sundhausen eingeladen werden soll. Dann steht das Lamm im Mittelpunkt des Informations- und Konsuminteresses.
Autor: nnz

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