Apollo 11 aus Nordhausen
Donnerstag, 25. November 2010, 13:44 Uhr
Kleine Roboter, die einen Herzschrittmacher einsetzen, bösartige Zellen zerstören oder Knochenbrüche schienen? Antworten darauf lieferten jetzt Schüler eines Nordhäuser Gymnasiums...
Das Nordhäuser Team
Das ist keine Zukunftsmusik, sondern Bestandteil der kniffligen Aufgaben, die bei der FIRST LEGO League, einem Roboter- Wettbewerb für Schüler, an der Fachhochschule Schmalkalden zu lösen waren. Am Samstag fand dort Thüringens erster Lego-Roboter-Wettbewerb für Schüler statt. Eine Aufgabe, der sich auch die Gruppe um Lucas, Sebastian, David, Florian und Lukas-Andre vom Herder-Gymnasium in Nordhausen stellten. Drei Monate lang tüftelten sie an den Lösungen und konstruierten ihren ersten eigenen Roboter. Gegen zehn andere Schülerteams aus Thüringen und Hessen traten sie als Team Apollo 11 zum Wettstreit mit einem kleinen, selbstkonstruierten LEGO- Roboter an. Die zehn bis elf Jahre alten Jungen von Apollo 11 waren auch die jüngste Schülergruppe im Wettbewerb
Die FLL ist ein internationales Förderprogramm und soll junge Menschen spielerisch an Themen aus Naturwissenschaft und Technik heranführen. Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Biomedizin. Eine Hochschul-Jury begutachtete die Ideen, das Teamwork und die Lösungskompetenz der Schüler, die sich spielerisch in das Forschungsgebiet Biomedizin eingearbeitet hatten und einen Vortrag über Zahnmedizin hielten.
Auf einem billardtischgroßen Parcours musste ihr Lego-Roboter im Anschluss völlig eigenständig Hindernisse umfahren, Knochenmodelle reparieren, Hebel bewegen und Medizin einsammeln. Dabei kam es auf Konstruktionsgeschick und sorgfältige Programmierung an. In verschiedenen Durchgängen konnten Punkte gesammelt werden. Apollo 11 errang beim diesem sogenannten Robot-Game den achten Platz.
Am Ende des Wettkampfes holte sich zwar ein Team aus Fulda den Gesamtsieg. Doch auch das jüngste Team im Wettbewerb konnte die Jury in vielen Punkten überzeugen: Alle Teilnehmer waren sich einig: Im nächsten Jahr kommen sie wieder, und probieren sich erneut mit ihren kleinen Robotern an großen, wissenschaftlichen Aufgaben.
Autor: nnzDas Nordhäuser Team
Das ist keine Zukunftsmusik, sondern Bestandteil der kniffligen Aufgaben, die bei der FIRST LEGO League, einem Roboter- Wettbewerb für Schüler, an der Fachhochschule Schmalkalden zu lösen waren. Am Samstag fand dort Thüringens erster Lego-Roboter-Wettbewerb für Schüler statt. Eine Aufgabe, der sich auch die Gruppe um Lucas, Sebastian, David, Florian und Lukas-Andre vom Herder-Gymnasium in Nordhausen stellten. Drei Monate lang tüftelten sie an den Lösungen und konstruierten ihren ersten eigenen Roboter. Gegen zehn andere Schülerteams aus Thüringen und Hessen traten sie als Team Apollo 11 zum Wettstreit mit einem kleinen, selbstkonstruierten LEGO- Roboter an. Die zehn bis elf Jahre alten Jungen von Apollo 11 waren auch die jüngste Schülergruppe im Wettbewerb
Die FLL ist ein internationales Förderprogramm und soll junge Menschen spielerisch an Themen aus Naturwissenschaft und Technik heranführen. Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Biomedizin. Eine Hochschul-Jury begutachtete die Ideen, das Teamwork und die Lösungskompetenz der Schüler, die sich spielerisch in das Forschungsgebiet Biomedizin eingearbeitet hatten und einen Vortrag über Zahnmedizin hielten.
Auf einem billardtischgroßen Parcours musste ihr Lego-Roboter im Anschluss völlig eigenständig Hindernisse umfahren, Knochenmodelle reparieren, Hebel bewegen und Medizin einsammeln. Dabei kam es auf Konstruktionsgeschick und sorgfältige Programmierung an. In verschiedenen Durchgängen konnten Punkte gesammelt werden. Apollo 11 errang beim diesem sogenannten Robot-Game den achten Platz.
Am Ende des Wettkampfes holte sich zwar ein Team aus Fulda den Gesamtsieg. Doch auch das jüngste Team im Wettbewerb konnte die Jury in vielen Punkten überzeugen: Alle Teilnehmer waren sich einig: Im nächsten Jahr kommen sie wieder, und probieren sich erneut mit ihren kleinen Robotern an großen, wissenschaftlichen Aufgaben.


