Sauber entfernt
Montag, 17. März 2003, 19:12 Uhr
Bleicherode (nnz). Ein Stück Bleicheröder Bergbau-Geschichte ist heute im wahrsten Sinne des Wortes zu Bruch gegangen. Punkt 15.30 Uhr wurde der Schornstein des Kaliwerkes gesprengt. nnz hat für Sie den Fall des Riesen fotografisch beobachtet.
Der Parkplatz vor dem Kaliwerk war schon eine halbe Stunde vor dem heißen Termin voll belegt. Es waren viele ehemalige Kaliwerker, die sich das Schauspiel nicht entgehen lassen wollten. In vielen Gespräche schwang Wehmut mit. Wehmut über eine Tradition, die nach der Wende abrupt endete, viele verloren ihren Beruf, einige Männer um die 60 hatten seit 1990 nie wieder Arbeit.
Jetzt ist der 90 Meter hohe Schornstein, der weithin von der Bergbautradition kündete einfach weg, wie damals ihre Arbeitsplätze. Doch es geht weiter. Die Esse muß Platz machen, Platz für eine Neuansiedlung, in der vielleicht die Söhne der älteren Bergleute eine neue Arbeit finden.


Autor: nnzDer Parkplatz vor dem Kaliwerk war schon eine halbe Stunde vor dem heißen Termin voll belegt. Es waren viele ehemalige Kaliwerker, die sich das Schauspiel nicht entgehen lassen wollten. In vielen Gespräche schwang Wehmut mit. Wehmut über eine Tradition, die nach der Wende abrupt endete, viele verloren ihren Beruf, einige Männer um die 60 hatten seit 1990 nie wieder Arbeit.
Jetzt ist der 90 Meter hohe Schornstein, der weithin von der Bergbautradition kündete einfach weg, wie damals ihre Arbeitsplätze. Doch es geht weiter. Die Esse muß Platz machen, Platz für eine Neuansiedlung, in der vielleicht die Söhne der älteren Bergleute eine neue Arbeit finden.


