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Fünf von elf

Montag, 17. März 2003, 09:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Innerhalb des Agenda-Projektes hat auch die Nordthüringer Region mehrere Projekte für eine Förderung im Erfurter Landwirtschaftsministerium eingereicht. Davon wurden bislang fünf Vorhaben genehmigt. Mehr Informationen zur „Agenda 21 konkret“ wie immer in Ihrer nnz.


Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt formulierte das Ziel der dritten Förderperiode des Projektes Agenda 21 – konkret unter dem Thema „Nachhaltigkeit in Thüringen erlebbar machen.“ Zum Stichtag 1. Februar 2003 haben Städte, Gemeinden und Landkreise des Freistaates Thüringen 45 Förderanträge beim Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt eingereicht, um zur Verwirklichung konkreter Agenda 21-Projekte eine Zuwendung aus den Mitteln des Landes und der Europäischen Union zu erhalten.

Aufgrund der derzeitig angespannten Haushaltslage hat das Land insgesamt nur elf Projekte bewilligen können. Umweltstaatssekretär Stefan Baldus erklärte mindestens zwei Drittel der 45 Anträge als inhaltlich sehr überzeugend und förderwürdig. Von den elf Projekten wurden fünf Projekte für Nordthüringen genehmigt.

Alle Projekte zeichnen sich durch ihre Entstehung aus einem lokalen Agenda 21–Prozess aus. Verwaltung, Unternehmen, Vereine, Verbände sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger tragen gemeinsam zur Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung in ihrem Umfeld bei. Diesem gemeinsamen Engagement die Möglichkeit der Realisierung zu geben, ist ein weiteres Ziel der Projektförderung.

Die Projekte, die zum 1. Februar nicht genehmigt werden konnten, wurden zurückgestellt und könnten zum nächsten Termin, dem 1. August 2003, genehmigt werden. Weitere Anträge förderfähiger Projekte können bis zum 01.08.2003 bei dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt eingereicht werden. Durch die Regionalstelle Nord Agenda 21 wird zu den beantragten Projekten eine Stellungnahme hinsichtlich der Erfüllung der Förderfähigkeit erarbeitet.

Die Regionalstelle Nord Agenda 21 ist in der Umweltakademie Nordthüringen e.V. angesiedelt. Für die ausführliche Information und Beratung steht die Regionalstelle Nord Agenda 21 zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Frau Annemarie Weiser – Tel. 0 36 31/91 13 81.
Autor: nnz

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