Chorkonzert zum Ewigkeitssonntag
Mittwoch, 17. November 2010, 11:09 Uhr
Am kommenden Sonntag erklingt um 17 Uhr in der St.
Blasiikirche Nordhausen ein Chorkonzert zum Ewigkeitssonntag. Was es da für die Besucher auf die Ohren gibt, das hat die nnz erfahren...
Schütz (Foto: privat)
Heinrich Schütz gehört neben Johann Sebastian Bach zu den wichtigsten Komponisten der protestantischen Kirchenmusik. Zahlreiche Werke gehören heute zum Standard-Repertoire der Chöre und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.
1635/1636 schrieb Heinrich Schütz die "Musikalischen Exequien" für die Trauerfeier seines Landesherrn. Die Witwe hatte dem Komponisten eine Sammlung an Texten übergeben, mit denen der Sarg beschriftet werden sollte.
Schütz vertonte diese tröstenden Texte von Tod und Auferstehung in seinen Exequien - einer deutschen Form der Begräbnis-Messe. Im ersten Teil wechseln
sich Choralstrophen und kunstvoll vertonte Bibelverse ab.
Den zweiten Teil "Herr, wenn ich nur dich habe" lässt Schütz doppelchörig erklingen. Im letzten Teil tritt zum fünfstimmigen Hauptchor ein dreistimmiger Fernchor, der von der Empore die tröstlichen Worte "Selig sind die Toten" singt.
Neben Schütz' Musikalischen Exequien erklingen Werke von Pachelbel, Bach, Brahms und Mahler (Teile der "Kindertotenlieder"). Die Ausführenden dieses
Konzertes sind Viola Kremzow (Mezzosopran), der kleine Chor der Nordhäuser Kantorei und die Kurrende an St. Blasii. Die Leitung hat Michael Kremzow. Der Eintritt ist frei!
Autor: nnzBlasiikirche Nordhausen ein Chorkonzert zum Ewigkeitssonntag. Was es da für die Besucher auf die Ohren gibt, das hat die nnz erfahren...
Schütz (Foto: privat)
Heinrich Schütz gehört neben Johann Sebastian Bach zu den wichtigsten Komponisten der protestantischen Kirchenmusik. Zahlreiche Werke gehören heute zum Standard-Repertoire der Chöre und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.1635/1636 schrieb Heinrich Schütz die "Musikalischen Exequien" für die Trauerfeier seines Landesherrn. Die Witwe hatte dem Komponisten eine Sammlung an Texten übergeben, mit denen der Sarg beschriftet werden sollte.
Schütz vertonte diese tröstenden Texte von Tod und Auferstehung in seinen Exequien - einer deutschen Form der Begräbnis-Messe. Im ersten Teil wechseln
sich Choralstrophen und kunstvoll vertonte Bibelverse ab.
Den zweiten Teil "Herr, wenn ich nur dich habe" lässt Schütz doppelchörig erklingen. Im letzten Teil tritt zum fünfstimmigen Hauptchor ein dreistimmiger Fernchor, der von der Empore die tröstlichen Worte "Selig sind die Toten" singt.
Neben Schütz' Musikalischen Exequien erklingen Werke von Pachelbel, Bach, Brahms und Mahler (Teile der "Kindertotenlieder"). Die Ausführenden dieses
Konzertes sind Viola Kremzow (Mezzosopran), der kleine Chor der Nordhäuser Kantorei und die Kurrende an St. Blasii. Die Leitung hat Michael Kremzow. Der Eintritt ist frei!
