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Nach Jens kommt Jens

Montag, 15. November 2010, 18:27 Uhr
Wie gestern bereits berichtet, ist Jens Ludwig kein Trainer der ersten Männermannschaft von Wacker Nordhausen. Das Präsidium stellte heute eine neue personelle Lösung vor...

Eisenschmidt, Kleofas (Foto: nnz) Eisenschmidt, Kleofas (Foto: nnz)

„Wir haben einen neuen Trainer. Die letzten Wochen waren nicht ganz so leicht", gesteht Nico Kleofas, der Wacker-Präsdient, ein und präsentiert Jens Eisenschmidt als neuen Trainer der ersten Mannschaft und damit Cheftrainer von Wacker Nordhausen. Eisenschmidt ist - wie Ludwig - ein Wacker-Urgestein, dem es gelingen muss, die Vorgabe der Präsidialen und sein eigener Anspruch.

Eisenschmidt (42) hatte sich ein wenig Bedenkzeit erbeten, wollte Zuhause klären, was notwendig war. „Es ist für mich eine Ehre, bei Wacker Nordhausen als Trainer arbeiten zu dürfen.“ Prüfen will er, wie er zukünftig die Mannschaft zusamenstellen muss. Es könne zum Beispiel nicht angehen, dass sich über die Ausführung von Freistößen auf dem Platz gestritten wird. Noch in dieser Woche soll die Fitness getestet werden. Auch die bisherige Taktik soll auf den Trainer-Prüfstand und immer wieder neu auf die jeweilige Spielsituation angepasst werden.

Die Einzelgespräche mit den Spielern stehen jetzt auf der Tagesordnung, heute werden sie beginnen. Am Samstag muss eine eingeschworene Truppe gegen Zeulenroda spielen. Die Engagiertesten, nicht die Besten werden auf dem Platz stehen. Bereits heute hat sich Jens Eisenschmidt mit Uwe Etzrodt über künftige Synergien zwischen erster und zweiter Mannschaft besprochen.

Am Samstag wird die eine oder andere Überraschung in der Mannschaftsaufstellung zu finden sein, letztlich muss es – und das betont Eisenschmidt immer wieder - muss eine homogene Mannschaft auflaufen. Auf persönliche Befindlichkeiten wird keine Rücksicht mehr genommen. Konstant wird der Trainer- und Betreuerstab bleiben. Heute gibt es keinen Anlass, personelle Veränderungen vorzunehmen.

Eisenschmidt hatte von 1990 bis 1994 in Leipzig Sportmanagement studiert, hatte unter vielen Trainer gespielt, hat die B-Lizenz in der Tasche und agiert seit einiger Zeit als DFB Stützpunkttrainer. Und ab heute ist er Cheftrainer des über 100jährigen Traditionsvereins
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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