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Die Achse des Guten

Montag, 17. März 2003, 07:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Alle möglichen internationalen Koalitionen sind in den letzten Wochen durchgehechelt worden. Jetzt kommt eine völlig neue Konstellation hinzu. Und sie kommt nach Nordhausen.


Musik Deutsche, Russen und Iren zusammen – da kann es kein Veto geben, sondern nur ein eindeutiges „Ja“. Am Sonntag, dem 23. März eröffnen die „Freunde Irlands“ ihre Konzertsaison 2003. Am Anfang steht gleich ein ausgefallenes und hochwertiges Konzert, dass viele Interessen ansprechen wird. Die Kapelle im St. Jakob-Haus in der Rautenstraße wird um 20 Uhr Austragungsort sein.

Die Idee zu D.R.I.F.T. entstand bei einem nordirischen Festival im Herbst letzten Jahres, bei dem Scarlett O' und Jürgen Ehle gastierten und unmittelbar nach ihnen die sechzehnjährige „Lady of the Dance“ Sarah-Louise Grieve auftrat. Die Faszination war groß und so begeisterten sie, wieder zu Hause, auch den russischen Meister des Bajan (Knopfakkordeon) Roudik Iakhine von ihrer Fusionsidee. Die „Deutsch Russisch Irische Freundschaftstour“ nahm konkrete Formen an. Als Austragungsort für das Abschlusskonzert der Deutschland-Tournee wählten die Musiker Nordhausen aus.

Wohl auch, weil sie von dem Duo Cordner/Rudolph gehört hatten, was für ein fantastisches Publikum vor Jahresfrist an gleicher Stelle zugegen war.

Über zwanzig Jahre war Scarlett O' die Stimme und Multiinstrumentalistin der deutschen Folk-Band WACHOLDER. Seit etwa drei Jahren arbeitet sie mit dem Kultmusiker Jürgen Ehle zusammen. Das Rock-Urgestein Ehle war jahrelang Gitarrist und Komponist von PANKOW und wurde 8 Jahre in Folge zum besten Rockgitarristen der DDR gekürt. Der „Neue Ehle“ setzt mit der Akustikgitarre völlig neue Maßstäbe.

Roudik Iakhine ist auf dem Akkordeon Weltklasse. Der Bajan-Spieler der Bolschoi Don Kosaken ist eigentlich eine Show für sich, aber bei DRIFT stellt er sich als Begleitmusiker in den Dienst einer Meisterin mit völlig anderem Hintergrund: Sarah-Louise Grieve tanzt seit ihrem dritten Lebensjahr und hatte bereits mit vierzehn auf der Insel alle Wettbewerbe durchtanzt und gewonnen. Die Puristin gilt heute ohne Zweifel als die beste Tänzerin Europas.


Tatkräftig unterstützt werden die „Freunde Irlands“ bei diesem Konzert vom Kulturamt der Stadt und dem Nordhäuser Jazzclub.
Autor: nnz

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