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"Fetter" Happen

Montag, 08. November 2010, 17:57 Uhr
Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat der Stadt Nordhausen mitgeteilt, welcher Fördermittelumfang künftig aus der Städtebauförderung zur Verfügung steht? Wir kennen die Zahlen...


Die insgesamt rund 3,6 Millionen Euro, die im Landeshaushalt für Nordhausen vorgesehen sind, teilen sich auf folgende Programme der Städtebauförderung auf: Stadtumbau-Aufwertung und Städtebaulicher Denkmalschutz.

Aus dem Programm Stadtumbau-Aufwertung stehen insgesamt 3.064.500 Euro für das Sanierungsgebiet Innenstadt zur Verfügung, wobei Bund und Land je ein Drittel des Förderbetrages tragen, d.h. je 1.021.500 Euro. In dieser Höhe ist auch eine Kofinanzierung durch die Stadt sicherzustellen. Verwendet werden sollen die Fördermittel für den Bau der KulturBibliothek sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Rathaus und Stadthaus. Bis spätestens 2013 ist das Geld laut Zuteilungsbescheid des Landesverwaltungsamtes zu verwenden.

Aus dem Programm Stadtumbau-Aufwertung erhält auch das Innovative Kinderhaus in Ost Fördermittel, hier jedoch als Projektförderung mit einer Förderquote von 90% durch Bund und Land. Für das Programmjahr 2010 sind Bund-Länder-Mittel in Höhe von 716.850 Euro in Aussicht gestellt. Die Kofinanzierung durch die Stadt beträgt lediglich 10% in Höhe von 79.650 Euro.

Die historische Altstadt profitiert aus dem Bund-Länder-Programm für städtebaulichen Denkmalschutz, in dem für 2010 eine Million Euro in Aussicht gestellt sind. Der Förderanteil durch Bund und Land betragen in diesem Programm zusammen 80%, d.h. 800.000 Euro Förderung. Die Stadt Nordhausen muss aus Eigenmittel 200.000 Euro kofinanzieren. Aus diesem Programmrahmen des Jahres 2010 sollen die Erneuerung und Erweiterung des Museums Flohburg, die Modernisierung des Wohn- und Geschäftshauses in der Gumpertstraße 1 sowie die Erneuerung des Neuen Weges anteilig finanziert werden.

Für alle Maßnahmen sind jeweils einzelne Fördermittelanträge zu stellen, die durch das Landesverwaltungsamt geprüft und bewilligt werden. „Wir sind froh, dass wir in Anbetracht des knapper werdenden Haushaltsbudgets bei Bund und Land wieder Städtebaufördermittel in dieser Größenordnung erhalten werden. Ohne diese Förderung könnten wir als Stadt Nordhausen viel weniger in die Stadtentwicklung investieren“, so Inge Klaan (CDU), Dezernentin für Bau und Wirtschaft.
Autor: nnz

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