Aufklären und sensibilsieren
Montag, 08. November 2010, 12:41 Uhr
Am alljährlichen Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember beteiligt sich auch die Aidsberatung des Gesundheitsamtes des Landkreises Nordhausen. Auch Schulen und weitere Einrichtungen machen in verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen auf den Welt-AIDS-Tag aufmerksam. Zum Beispiel in...
... Spendenaktionen oder in Gesprächsrunden mit einem HIV-betroffenen Mann. Im Jugendclubhaus in Nordhausen wird zudem eine Rockband auf den
Aktionstag unter dem Motto Rocken gegen AIDS hinweisen. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen ist vom 22. November bis 3. Dezember eine Ausstellung mit Bildern eines Schülerwettbewerbes der Thüringer Schulen zum Thema HIV bzw. AIDS zu sehen. Die Mitarbeiter des Landratsamtes sind außerdem dazu aufgerufen, sich auch an einer Aktion unter dem Schlagwort Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Nordhausen zeigen Schleife steht.
Die Rote Aidsschleife ist das weltweit bekannte Symbol für Solidarität mit
HIV-Positiven und Aidskranken, aber auch für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Die New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS entwickelte sie im Frühjahr 1991. Nach Europa kam sie 1992, als bei einem Gedenkkonzert für den an den Folgen von Aids verstorbenen Sänger Freddie Mercury über 100.000 Rote Schleifen verteilt wurden.
Pro Jahr gibt es weltweit rund drei Millionen HIV-Neuinfektionen. In jeder Minute stecken sich fünf Menschen neu mit dem HIV an. In Südafrika infizieren sich allein pro Tag 1.500 Menschen. Im osteuropäischen Raum ist ebenfalls ein hoher Anstieg zu verzeichnen, hier ist 1 Prozent der Bevölkerung infiziert, bei den 15- bis 49-Jährigen liegt die Zahl sogar noch höher. Mit über zwei Millionen Todesfällen jährlich sind die Tragfähigkeit der gesellschaftlichen Strukturen und die wirtschaftliche Entwicklung vieler Länder ernsthaft bedroht.
In Deutschland lebten Ende 2009 rund 66.400 HIV-positive Menschen. Jährlich infizieren sich bundesweit etwa 3.000 Menschen neu. Deutschland hat in der Aidsprävention in den vergangenen Jahren große Erfolge erzielt. Das Schutzverhalten zu HIV/AIDS ist so hoch wie noch nie. Das ist der Erfolg vieler, die seriös und nachhaltig in der Aidsprävention tätig sind. Dennoch darf das Engagement nicht nachlassen, die Ausbreitung von HIV/AIDS weiter wirksam zu bekämpfen, sagt beispielsweise die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Da viele Menschen AIDS inzwischen nicht mehr als eine der gefährlichsten Krankheiten wahrnehmen, müssen sie immer
wieder auf die Gefahren von HIV/AIDS hingewiesen und zum Schutzverhalten motiviert werden.
Dazu dient auch der Welt-AIDS-Tag, der 1988 zum ersten Mal von den Vereinten Nationen proklamiert wurde. Weltweit wird jährlich an diesem Tag dazu aufgerufen, sich vor Ansteckung zu schützen und solidarisch mit Menschen mit HIV/AIDS zu sein.
Für Rückfragen steht die Aidsberaterin des Landratsamtes Nordhausen, Kathrin Wolff, gern zur Verfügung unter 03631/ 911186.
Autor: nnz... Spendenaktionen oder in Gesprächsrunden mit einem HIV-betroffenen Mann. Im Jugendclubhaus in Nordhausen wird zudem eine Rockband auf den
Aktionstag unter dem Motto Rocken gegen AIDS hinweisen. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen ist vom 22. November bis 3. Dezember eine Ausstellung mit Bildern eines Schülerwettbewerbes der Thüringer Schulen zum Thema HIV bzw. AIDS zu sehen. Die Mitarbeiter des Landratsamtes sind außerdem dazu aufgerufen, sich auch an einer Aktion unter dem Schlagwort Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Nordhausen zeigen Schleife steht.
Die Rote Aidsschleife ist das weltweit bekannte Symbol für Solidarität mit
HIV-Positiven und Aidskranken, aber auch für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Die New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS entwickelte sie im Frühjahr 1991. Nach Europa kam sie 1992, als bei einem Gedenkkonzert für den an den Folgen von Aids verstorbenen Sänger Freddie Mercury über 100.000 Rote Schleifen verteilt wurden.
Pro Jahr gibt es weltweit rund drei Millionen HIV-Neuinfektionen. In jeder Minute stecken sich fünf Menschen neu mit dem HIV an. In Südafrika infizieren sich allein pro Tag 1.500 Menschen. Im osteuropäischen Raum ist ebenfalls ein hoher Anstieg zu verzeichnen, hier ist 1 Prozent der Bevölkerung infiziert, bei den 15- bis 49-Jährigen liegt die Zahl sogar noch höher. Mit über zwei Millionen Todesfällen jährlich sind die Tragfähigkeit der gesellschaftlichen Strukturen und die wirtschaftliche Entwicklung vieler Länder ernsthaft bedroht.
In Deutschland lebten Ende 2009 rund 66.400 HIV-positive Menschen. Jährlich infizieren sich bundesweit etwa 3.000 Menschen neu. Deutschland hat in der Aidsprävention in den vergangenen Jahren große Erfolge erzielt. Das Schutzverhalten zu HIV/AIDS ist so hoch wie noch nie. Das ist der Erfolg vieler, die seriös und nachhaltig in der Aidsprävention tätig sind. Dennoch darf das Engagement nicht nachlassen, die Ausbreitung von HIV/AIDS weiter wirksam zu bekämpfen, sagt beispielsweise die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Da viele Menschen AIDS inzwischen nicht mehr als eine der gefährlichsten Krankheiten wahrnehmen, müssen sie immer
wieder auf die Gefahren von HIV/AIDS hingewiesen und zum Schutzverhalten motiviert werden.
Dazu dient auch der Welt-AIDS-Tag, der 1988 zum ersten Mal von den Vereinten Nationen proklamiert wurde. Weltweit wird jährlich an diesem Tag dazu aufgerufen, sich vor Ansteckung zu schützen und solidarisch mit Menschen mit HIV/AIDS zu sein.
Für Rückfragen steht die Aidsberaterin des Landratsamtes Nordhausen, Kathrin Wolff, gern zur Verfügung unter 03631/ 911186.
