Souveräne Leistung
Montag, 08. November 2010, 07:34 Uhr
Es sollte ein verspäteter Saisonstart werden, der Punktspielstart an der alten Wirkungsstätte der Nordhäuser Handballer, der Ballspielhalle. Es wurde aber ein triumphaler Einzug, unterstützt von einer euphorischen Fangemeinde. Hier der ausführliche Spielbericht von Frank Ollech...
In den Vorberichten gab es aus dem Lager der Gäste aus Altenburg keine guten Nachrichten. Sie mussten einige Leistungsträger ersetzen. Die Gastgeber hingegen mussten nur auf den unermüdlichen Motor Andre Elster verzichten. So standen schon zu Beginn der Begegnung die Zeichen auf Sturm. Der Südharzexpress nahm nach Anpfiff der beiden ausgezeichneten Referees Steffen Dathe aus Weißenfels und Torsten Hänel aus Naumburg, sofort Fahrt auf.
Es war Steffan Fuhrmann vorbehalten, den ersten Treffer im ersten Spiel an alter Wirkungsstätte zu erzielen. Die Gäste wirkten in den Anfangsminuten ein wenig zurückhaltend. Sie fanden so gar nicht den Spielfaden. So schlugen die Bälle in der Anfangsphase nur im Kasten der Gäste ein. Nach 6 Minuten und 28 Sekunden war das Spiel eigentlich schon entschieden, der NSV führte mit 6:0! Die fast 500 Zuschauer in der Halle peitschten die NSV Spieler förmlich von Treffer zu Treffer. Logische Folge, die Gäste nahmen eine frühe Auszeit um sich zu sammeln.
Der NSV schaltete gedanklich zwei Gänge runter ohne die Kontrolle auf dem Spielfeld zu verlieren. Die Skatstädter nutzten dies anfänglich um mit zwei Treffern den Spielstand zu verkürzen. Jedoch weitere vier Treffer der Südharzer (10:2)löschte das kurze Strohfeuer. Nach 17 Spielminuten waren die Gäste nach dem 13. Treffer, verwandelter Strafwurf von Thomas Riemekasten zum 13:4, endgültig auf der Verliererstraße. Ein Debakel schien nicht mehr vermeidbar. Doch die Hausherren hatten kein Interesse daran zu haben und ließen Altenburg bis zum Halbzeitstand von 19:11 wieder etwas mehr Spielraum.
Auch nach dem Pausentee bestimmte der Südharzexpress das Tempo. Nach 42 Spielminuten drohte beim Stand von 26:15 es eine echte Schlappe für die Gäste zu werden. Jedoch kämpften die Skatstädter gegen den zehn Tore Vorsprung verbissen an. Gerade wegen diesem Kampfgeist verbunden mit einer jederzeit fairen Spielweise ernteten sie den Respekt der Zuschauer und Spieler. Somit konnten sie eine deutliche Niederlage mit 37:28 in Grenzen halten.
Stehende Ovationen nach 60 Spielminuten und dem deutlichen Sieg über Aufbau Altenburg von den Rängen. Der Südharzexpress hat an Fahrt in der Thüringenliga aufgenommen. Am Kommandostand stand diesmal Torhüter Kay Näther. Er allein zerstörte die Angriffsbemühungen der Gäste mit tollen Paraden. Auch bei Würfen vom Strafpunkt ließ er die Werfer zumeist alt aussehen.
Verbunden mit der starken Abwehrleistung, organisiert von Michael Spieß und Marco Holznagel, war der NSV nicht zu schlagen. Den Rest besorgte der derzeit drittbeste Angriff der Liga mit 31,75 Treffern im Schnitt. Geführt wurde dieser von Matthias Thiele und diesmal auch von Thomas Riemekasten. Jedoch die eigentliche Durchschlagskraft liegt in der Torgefährlichkeit aller Positionen. Neben Kanonier Fuhrmann erzielte Thiele ebenfalls acht Treffer. Aber auch die ansonsten unauffälligen Vorbereiter wie Holznagel (6), Spieß (4) und Martin Stritzel (2) erzielten ihre Treffer. Im Konterangriff zeichnete sich Andreas Ramonat mit vier Treffern aus.
Sören Ahlert/ Kay Näther / Steffan Fuhrmann 8/ Andreas Ramonat 4/ Thomas Riemekasten 4/ Martin Stritzel 2/ Matthias Thiele 8/ Michael Spieß 4/ Marco Holznagel 6/Marcel Effenberger 1/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling
Frank Ollech
Autor: nnzIn den Vorberichten gab es aus dem Lager der Gäste aus Altenburg keine guten Nachrichten. Sie mussten einige Leistungsträger ersetzen. Die Gastgeber hingegen mussten nur auf den unermüdlichen Motor Andre Elster verzichten. So standen schon zu Beginn der Begegnung die Zeichen auf Sturm. Der Südharzexpress nahm nach Anpfiff der beiden ausgezeichneten Referees Steffen Dathe aus Weißenfels und Torsten Hänel aus Naumburg, sofort Fahrt auf.
Es war Steffan Fuhrmann vorbehalten, den ersten Treffer im ersten Spiel an alter Wirkungsstätte zu erzielen. Die Gäste wirkten in den Anfangsminuten ein wenig zurückhaltend. Sie fanden so gar nicht den Spielfaden. So schlugen die Bälle in der Anfangsphase nur im Kasten der Gäste ein. Nach 6 Minuten und 28 Sekunden war das Spiel eigentlich schon entschieden, der NSV führte mit 6:0! Die fast 500 Zuschauer in der Halle peitschten die NSV Spieler förmlich von Treffer zu Treffer. Logische Folge, die Gäste nahmen eine frühe Auszeit um sich zu sammeln.
Der NSV schaltete gedanklich zwei Gänge runter ohne die Kontrolle auf dem Spielfeld zu verlieren. Die Skatstädter nutzten dies anfänglich um mit zwei Treffern den Spielstand zu verkürzen. Jedoch weitere vier Treffer der Südharzer (10:2)löschte das kurze Strohfeuer. Nach 17 Spielminuten waren die Gäste nach dem 13. Treffer, verwandelter Strafwurf von Thomas Riemekasten zum 13:4, endgültig auf der Verliererstraße. Ein Debakel schien nicht mehr vermeidbar. Doch die Hausherren hatten kein Interesse daran zu haben und ließen Altenburg bis zum Halbzeitstand von 19:11 wieder etwas mehr Spielraum.
Auch nach dem Pausentee bestimmte der Südharzexpress das Tempo. Nach 42 Spielminuten drohte beim Stand von 26:15 es eine echte Schlappe für die Gäste zu werden. Jedoch kämpften die Skatstädter gegen den zehn Tore Vorsprung verbissen an. Gerade wegen diesem Kampfgeist verbunden mit einer jederzeit fairen Spielweise ernteten sie den Respekt der Zuschauer und Spieler. Somit konnten sie eine deutliche Niederlage mit 37:28 in Grenzen halten.
Stehende Ovationen nach 60 Spielminuten und dem deutlichen Sieg über Aufbau Altenburg von den Rängen. Der Südharzexpress hat an Fahrt in der Thüringenliga aufgenommen. Am Kommandostand stand diesmal Torhüter Kay Näther. Er allein zerstörte die Angriffsbemühungen der Gäste mit tollen Paraden. Auch bei Würfen vom Strafpunkt ließ er die Werfer zumeist alt aussehen.
Verbunden mit der starken Abwehrleistung, organisiert von Michael Spieß und Marco Holznagel, war der NSV nicht zu schlagen. Den Rest besorgte der derzeit drittbeste Angriff der Liga mit 31,75 Treffern im Schnitt. Geführt wurde dieser von Matthias Thiele und diesmal auch von Thomas Riemekasten. Jedoch die eigentliche Durchschlagskraft liegt in der Torgefährlichkeit aller Positionen. Neben Kanonier Fuhrmann erzielte Thiele ebenfalls acht Treffer. Aber auch die ansonsten unauffälligen Vorbereiter wie Holznagel (6), Spieß (4) und Martin Stritzel (2) erzielten ihre Treffer. Im Konterangriff zeichnete sich Andreas Ramonat mit vier Treffern aus.
Sören Ahlert/ Kay Näther / Steffan Fuhrmann 8/ Andreas Ramonat 4/ Thomas Riemekasten 4/ Martin Stritzel 2/ Matthias Thiele 8/ Michael Spieß 4/ Marco Holznagel 6/Marcel Effenberger 1/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling
Frank Ollech












