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Polit-Prominenz in Herreden

Montag, 10. März 2003, 11:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist diesmal nicht die Kreisstadt, sondern deren Ortsteil Herreden, der mit Politprominenz aufwarten lässt. In der vergangenen Woche war es ein Landesvorsitzender, in dieser Woche kommt eine Landtagsabgeordnete.


Auf Einladung der PDS Basisgruppe Herreden ist heute um 19:00 Uhr die gesundheitspolitische Sprecherin der PDS-Fraktion im Thüringer Landtag, Ursel Fischer, zu Gast. Die ausgebildete Kinderärztin, welche auch in Nordhausen arbeitete, war 1990 Mitglied der letzten DDR Volkskammer und wurde anschließend in den Bundestag gewählt. Seit 1994 ist sie Mitglied des Thüringer Landtages. Obwohl sie im März 2000 aus persönlichen Gründen ihre PDS-Mitgliedschaft beendete, ist sie aufgrund ihrer hohen fachlichen Kompetenz weiterhin die gesundheitspolitische Sprecherin der PDS-Fraktion.

Die Herreder Sozialisten und ihre Freunde sind bei diesem Infoabend besonders gespannt über Fischers Ausführungen zur momentanen Gesundheitspolitik in Thüringen und Deutschland. Welche Position hat die PDS zur Gesundheitsförderung auf Landes- und Regionalebene? Wo liegen die Probleme und Missstände? Diese und viele Fragen erwarten Dr. Ursel Fischer in der Gaststätte „Zur Linde“.

Bereits am letzten Donnerstag war der Landesvorsitzende der Sozialisten, Dieter Hausold, in Herreden bei einer erweiterten Vorstandssitzung dabei. Bei dieser Veranstaltung informierte Dieter Hausold die Herreder Sozialisten über anstehende nächste Herausforderungen und Aufgaben im Bezug auf die kommenden verschiedenen Wahlen.

„Die PDS in Thüringen steht in Verantwortung ihrer Wählerinnen und Wähler- gestalten wir Politik kreativ und bürgernah“, so Dieter Hausold zu den Anwesenden. Gerade die PDS-Basisgruppe Herreden hat in ihren Reihen viele engagierte Kommunalpolitiker. Nicht nur PDS-Stadträte und Kreistagsmitglieder, auch haupt- und ehrenamtliche Beigeordnete aus der Stadt und dem Landkreis Nordhausen sind Mitglieder der Herreder PDS-Basis.

Momentanes Hauptanliegen müsse es sein, den Irak-Krieg zu verhindern. Eine Entwaffnung des Irak muss mit friedlichen Mitteln erfolgen. Dazu gehöre, dass die PDS noch aktiver werde, mehr auf die Straße gehe und friedlichen Protest gegen die Kriegsvorbereitungen äußere. So jedenfalls die Meinung der Herreder Vorstandsmitglieder zu Dieter Hausold.
Autor: nnz

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