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Das erste (Handelshaus) am Platze

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 07:49 Uhr
Vor 20 Jahren: Im Gewerbegebiet Uthleber Weg, das gerade reprivatisiert war, tat sich außergewöhnliches: "Die Domäne" öffnete ihre Pforten. Dirk Beyer, damals wie heute der Marktleiter, erinnert sich...


Seit 20 Jahren dabei (Foto: privat) Seit 20 Jahren dabei (Foto: privat) „Wir waren damals das erste Handelshaus in Nordhausen“, erinnert sich der Mann. Damals, das war der 8. November 1990, der Tag der Eröffnung des Domäne-Einrichtungsmarktes, bei der scheinbar die gesamte Stadt auf den Beinen war. „Wir waren eine kleine Sensation“. Auch zum Jubiläum am jetzigen Samstag ist mit zahlreichen Besuchern zu rechnen.

Beyer leitet den Markt seit seinem Start 1990. Gemeinsam mit ihm feiern 13 weitere Kolleginnen und Kollegen in diesen Tagen 20-jähriges Firmenjubiläum. Insgesamt 32 Mitarbeiter kümmern sich heute in dem Markt um die Kunden, darunter sind auch acht Auszubildende. „Wir bilden bereits seit vielen Jahren aus und sind stolz darauf, dass viele junge Kollegen von hier aus ihren Weg gemacht haben“, betont Dirk Beyer.

Der Startschuss im Markt fiel am 8. November 1990, damit war Nordhausen nach Schwedt/Oder, Chemnitz und Dessau die vierte Domäne-Eröffnung in der früheren DDR. Der Einrichtungsdiscounter mit Sitz im südlichen Niedersachsen hatte sich wirklich nicht viel Zeit gelassen, um in den neuen Bundesländern Fuß zu fassen. Und der Markt „brummte“ von Beginn an. Bei der Eröffnung wurde vom Lastwagen weg verkauft, und auch in den kommenden Monaten blieb der Warenfluss enorm. Vor allem Teppichböden, Haushaltswaren, Gardinen und Artikel aus dem Baumarktsortiment waren der Renner. „Vieles, wie etwa Deckenplatten und Paneele, kannten wir zuvor gar nicht“, erzählt Dirk Beyer.

Als Standort in Nordhausen dient seit der Eröffnung die frühere Verwaltung des Straßen und Tiefbau-Kombinats Nordhausen. „In der Frühphase waren wir die Einzigen. Seitdem hat sich das Umfeld in erstaunlicher Weise entwickelt“, weiß Dirk Beyer. Der Marktleiter bedankte sich in diesem Zusammenhang auch bei Vermieter Niels Neu und der Stadtverwaltung. Der Einzelhandel profitierte auch von der übrigen infrastrukturellen Entwicklung. Für POCO-Domäne erweiterte sich dadurch das Einzugsgebiet, etwa durch den Bau der A 38. Die Kunden kommen längst nicht mehr nur aus Nordhausen, sondern auch Sondershausen und dem gesamten Kyffhäuser Kreis, aus Sangerhausen oder aus Bad Sachsa.

„Die Menschen haben uns die Treue gehalten und immer wieder neu entdeckt, weil wir uns stets weiterentwickelt und modernisiert haben.“ Vom Lagerverkaufs-Discount der frühen Tage sind eigentlich nur noch die günstigen Preise geblieben“, lacht Dirk Beyer und meint zum Abschluss: „Wir haben in den 20 Jahren eine gute Entwicklung zu verzeichnen und können weiterhin optimistisch gestimmt nach vorne schauen.“
Autor: nnz

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