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Sonntag, 09. März 2003, 09:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Es war schon eine etwas ungewöhnliche Umfrage, die gestern in der nnz zu Ende ging. Die Redaktion hatte sich den „Superstars“ angenommen. Ein Spagat mit glücklichem Ausgang...


Mehr als 70 Prozent der Leser, die sich an der „Superstar“-Umfrage beteiligten, hatten „Interessiert mich nicht“ angeklickt. Für die nnz-Redaktion ist das unter anderem ein Beleg dafür, dass nicht jedes Medium mit derartigen Superstars „aufmachen“ muß. Ein Großteil der nnz-Leser interessiert sich hingegen für Themen aus dem Bereichen der lokalen Politik und der Wirtschaft. Das belegen die monatlichen „Feinauswertungen“ der Redaktion. Damit wird auch deutlich, dass die Angebote der nnz im redaktionellen Teil als Alternative zum sich immer deutlicher abzeichnenden „Mainstream“ angesehen werden.

Die nnz-Redaktion findet das gut und wird diesen Informationsweg weitergehen. Letztlich braucht ein Gemeinwesen sicher seine Superstars. Doch müssen das nicht unbedingt Alexander oder Juliette, schon gar nicht ein Daniel K. sein. Superstars sind vielmehr diejenigen jungen Leute, die sich am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen und dort Preise abräumen, die bei musikalischen Contests vorn „mitspielen“, die im Breitensport Höchstleistungen vollbringen. Leider werden diese „Superstars“ immer weniger wahrgenommen.

Fast drei Viertel der Leser, die sich an der letzten nnz-Umfrage beteiligt hatten, interessieren sich nicht so sehr für den Medienrummel um Alexander oder Juliette – ein Hoffnungsschimmer in dieser medialen Welt. Einer Welt, die im vergangenen Jahr von Literatur-Nobel-Preisträgern in Frankfurt am Main kaum Notiz nahm, dafür aber einen Dieter Bohlen in den Mittelpunkt der internationalen Buchmesse stellte.
Autor: nnz

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