nnz-forum: Sizilianische Verhältnisse
Donnerstag, 18. Januar 2001, 19:52 Uhr
"Herr Primas, Herr Zeh, was machen denn der Ausbau der B4 und die Ortsumgehung Sondershausen für den Anschluß der Region, oder wie stehen Sie zum Industriegebiet "Goldene Aue"? Speziell Sie, Herr Primas, erzählen der Öffentlichkeit von der Wichtigkeit einer sachlichen Arbeit und setzen eine Dialogbereitschaft mit den erst kürzlich bekanntgewordenen Prädikaten gegenüber Ihrer politischen Kontrahentin aufs Spiel. Schon einmal wurde dieser Stil erkennbar, damals war Herr Dewes die Zielscheibe. Es scheint wohl jetzt zum allgemeinen Stil der CDU zu werden, mit pauschalen persönlichen Angriffen und Unterstellungen zur Durchsetzung der politischen Ziele vorzugehen, statt in der Öffentlichkeit mit klaren Fakten und nachvollziehbaren Strategien aufzuwarten. Zwischenzeitlich kennt man ja Ähnliches auch aus dem CDU-geführten Bau-und Wirtschaftsdezernat der Stadt Nordhausen. Ein bedauernswerter Zustand ist, daß scheinbar die gesamte CDU-Fraktion den persönlichen Stil von Herrn Primas wohl noch billigend in Kauf nimmt. Bleibt die Frage, wo man bei der CDU die Grenzen im Verhalten gegenüber Andersdenkenden zieht, wenn der Fraktionsvorsitzende nicht einmal in der Lage ist, sich für seine uncharmanten Entgleisungen öffentlich zu entschuldigen und statt dessen erwartet, daß zur Tagesordnung übergegangen wird?
Der Vergleich mit "Sizilianischen Verhältnissen" ist auch nicht all zu weit hergeholt, wenn man sich vor Augen führt und fragt, ob Personen demokratisch legitimiert in Ihr Amt kommen, oder ob mit einer Schacherpolitik á la Primas Posten geschaffen werden, die dem Steuerzahler zusätzlich finanzielle Belastungen bescheren, nur weil man sich in der CDU-Kreistagsfraktion demokratischen Mehrheiten nicht beugen will bzw. wollte. Angesichts dieser Zustände, ist es nicht mehr verwunderlich, daß nicht nur junge Leute, sondern auch Menschen fortgestrittenen Alters ihre Heimat verlassen, um das persönliche Glück in einer anderen Region mit geordneten politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen zu finden."
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Autor: nnzDer Vergleich mit "Sizilianischen Verhältnissen" ist auch nicht all zu weit hergeholt, wenn man sich vor Augen führt und fragt, ob Personen demokratisch legitimiert in Ihr Amt kommen, oder ob mit einer Schacherpolitik á la Primas Posten geschaffen werden, die dem Steuerzahler zusätzlich finanzielle Belastungen bescheren, nur weil man sich in der CDU-Kreistagsfraktion demokratischen Mehrheiten nicht beugen will bzw. wollte. Angesichts dieser Zustände, ist es nicht mehr verwunderlich, daß nicht nur junge Leute, sondern auch Menschen fortgestrittenen Alters ihre Heimat verlassen, um das persönliche Glück in einer anderen Region mit geordneten politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen zu finden."
Volker Theuerkauf, Steigerthal
