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Nun muss es aber klappen

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 11:51 Uhr
Wacker, steh’ auf, heißt es in der Vereinshymne. Die Wacker-Männermannschaften liegen zwar nicht am Boden, müssen aber schleunigst in die Erfolgsspur einbiegen. Am Wochenende besteht für beide Teams Gelegenheit hierfür…

Am Sonntag gegen Ilmenau (Foto: H. Dressler) Am Sonntag gegen Ilmenau (Foto: H. Dressler)

Was sich spielerisch in beiden Pokalspielen gegen Zeulenroda und Gera sowie in den Punktekämpfen mit Heiligenstadt und Pößneck andeutete, muss in den nächsten Wochen möglichst fortgeführt werden. Am Sonntag, den 24. Oktober hat die erste Mannschaft um 14.00 Uhr im fünften Heimspiel der Verbandsliga-Saison 2010/2011 den SV Germania Ilmenau zu Gast.

Schon zum 18. Mal gastieren die Südthüringer aus der Goethe- und Universitätsstadt zu einem Punktspiel am Fuße des Kuhberges. Am Sonntag wird bereits der 10. Spieltag der Köstritzer-Liga Thüringen absolviert und eine erste Bilanz nach fast einem Drittel der Meisterschaft fällt recht ernüchternd aus. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr – acht Begegnungen waren gerade gespielt – hatte Wacker trotz ungenügenden Starts bereits elf Punkte auf der Habenseite und stand auf Platz acht.

Ganze acht Punkte hat die Mannschaft in diesem Jahr erst geholt und damit das schlechteste Auftaktprogramm in den sechs Spieljahren seit der Rückkehr in die Thüringenliga 2005 hingelegt, wie die Statistik von Harald Dressler belegt:
2005/061. Platz20 Punkte
2006/0704. Platz15 Punkte
2007/0809. Platz10 Punkte
2008/0905. Platz18 Punkte
2009/1008. Platz11 Punkte
2010/1112. Platz8 Punkte.


Das Kuriose dabei ist, dass die Blau-Weißen zumeist nicht schlecht gespielt haben. Aber die für eine bessere Platzierung nötigen Punkte fehlen eben (noch). Am vergangenen Wochenende holte die Mannschaft endlich den ersten Auswärtspunkt in Pößneck beim Oberligaabsteiger (2:2).

Zu Hause lief es dagegen etwas besser. Mit Ilmenau gab es in der Vergangenheit oft ganz enge Ergebnisse. Trotzdem ging von den bisherigen 17 Heimspielen gegen den SV Germania noch keines im Albert-Kuntz-Sportpark für Wacker verloren. Im März schlug Wacker die Gäste hier mit 5:0.

Auch gegen Heiligenstadt war Wacker im letzten Heimspiel mit dem gleichen Ergebnis erfolgreich. Und daran muss man Sonntag unbedingt anknüpfen. Doch Ilmenau hat in den letzten drei Spielen immer gepunktet: 3:0 gegen Leinefelde, 0:0 in Altenburg, 0:0 hieß es auch gegen Borsch. Sogar bei Wackers letztem Gegner, dem VFB 09 Pößneck, siegten die Ilmenauer 3:1. Eine Unterschätzung der Spielstärke der Gäste ist also fehl am Platze.

Hoffmann, Braun und Kruppa sind wieder einsatzbereit. Auch Kapitän Pistorius trainiert wieder, doch seine Schulterblessur ist sicher eine langwierige Schmerzensgeschichte. Bei Roses Krankheit und Trainingsrückstand muss man bis zum Spieltag abwarten.

Die 2. Mannschaft spielt zeitgleich beim Tabellenletzten FC Empor Weimar 06. Nur wenn dort gepunktet wird, kann ein weiteres Abrutschen – eventuell bis auf den Rang mit der berüchtigten „roten Laterne“ – vermieden werden.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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