nnz-Forum: Arbeitsplätze erhalten
Freitag, 15. Oktober 2010, 13:38 Uhr
Zum Thema des Geschäftsführerwechsels im Südharz-Krankenhaus gibt es ein weiteres Statement im Forum Ihrer nnz.
Was hier zum Thema geschrieben wurde ist völlig richtig, aber noch lange nicht ausreichend..."Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen" sagt man, aber können auch ein Aufsichtsrat und die Gesellschafter von Stadt und Landkreis des größten Unternehmens der Region dem Südharz Krankenhaus Nordhausen gGmbH damit noch leben?
Aber worum geht es eigentlich? Es geht um das Geld des Hauses, was die Mitarbeiter unter einer hervorragenden Geschäftsführung erarbeitet haben. Was vor 10 Jahren noch rote Zahlen waren, sind auf einmal schwarze in Millionenhöhe und das weckt nun einmal Begehrlichkeiten. Es fing an mit der Schule Nord, die das Krankenhaus für 3 Millionen Euro (also völlig überteuert) kaufen sollte und es endet auch nicht mit der Diskussion, ob man nun Ärzten mehr und (Hilfs-) Schwester weniger zahlen soll und den Zwist den man damit ins Haus getragen hat.
Nein, der Höhepunkt war am Freitag voriger Woche, als nach einer Aufsichtsratssitzung Herrn und Frau Pille gekündigt werden sollte, weil man nach langjährigen Sucherei nun endlich das "Haar in der Suppe" gefunden haben wollte. Interessant dabei ist vor allem, dass dieses Gerücht von einem Aufsichtsrat gestreut wurde, der eigentlich zum Stillschweigen verpflichtet wäre.
Wie auch immer das Ergebnis ist bekannt, aber ich spreche hier sicher auch im Namen vieler Menschen der Region, wenn ich mich bei Herrn und Frau Pille für ihre zum Teil aufopfernde und bis dato geleistete Arbeit für unser Südharz Krankenhaus und die ganze Region bedanke. Aber es ist auch an der Zeit, dass sich die Damen und Herren Stadtrats- und Kreistagsmitglieder mal fragen sollten, wie sie denn ihren Beschluss, das Krankenhaus in kommunaler Hand zu halten, umzusetzen wollen, wenn der größte Kämpfer dafür, Herr Pille, die geplanten Geldtransfers nicht mehr verhindert oder auch nur sein Renommee, Sach- und Fachkenntnis nicht mehr zur Verfügung stehen.
Außerdem sollten sich alle Mitarbeiter des Hauses endlich wieder um mehr Solidarität untereinander bemühen, schließlich geht es um nicht mehr und nicht weniger als ihre Arbeitsplätze. Es müsste doch zumindest eine außerordentliche Betriebsratssitzung zustande kommen, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, um vielleicht über die Parlamente das Schlimmste doch noch zu verhindern. Das gemeinsame Ziel kann nur sein, wir wollen dieses kommunale Haus in unserer Region mit mindestens dieser Ausstattung und seinen 1.800 Arbeitsplätzen erhalten und weiterentwickeln!
T. B.,vollständiger Name ist der Redaktion bekannt
Was hier zum Thema geschrieben wurde ist völlig richtig, aber noch lange nicht ausreichend..."Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen" sagt man, aber können auch ein Aufsichtsrat und die Gesellschafter von Stadt und Landkreis des größten Unternehmens der Region dem Südharz Krankenhaus Nordhausen gGmbH damit noch leben?
Aber worum geht es eigentlich? Es geht um das Geld des Hauses, was die Mitarbeiter unter einer hervorragenden Geschäftsführung erarbeitet haben. Was vor 10 Jahren noch rote Zahlen waren, sind auf einmal schwarze in Millionenhöhe und das weckt nun einmal Begehrlichkeiten. Es fing an mit der Schule Nord, die das Krankenhaus für 3 Millionen Euro (also völlig überteuert) kaufen sollte und es endet auch nicht mit der Diskussion, ob man nun Ärzten mehr und (Hilfs-) Schwester weniger zahlen soll und den Zwist den man damit ins Haus getragen hat.
Nein, der Höhepunkt war am Freitag voriger Woche, als nach einer Aufsichtsratssitzung Herrn und Frau Pille gekündigt werden sollte, weil man nach langjährigen Sucherei nun endlich das "Haar in der Suppe" gefunden haben wollte. Interessant dabei ist vor allem, dass dieses Gerücht von einem Aufsichtsrat gestreut wurde, der eigentlich zum Stillschweigen verpflichtet wäre.
Wie auch immer das Ergebnis ist bekannt, aber ich spreche hier sicher auch im Namen vieler Menschen der Region, wenn ich mich bei Herrn und Frau Pille für ihre zum Teil aufopfernde und bis dato geleistete Arbeit für unser Südharz Krankenhaus und die ganze Region bedanke. Aber es ist auch an der Zeit, dass sich die Damen und Herren Stadtrats- und Kreistagsmitglieder mal fragen sollten, wie sie denn ihren Beschluss, das Krankenhaus in kommunaler Hand zu halten, umzusetzen wollen, wenn der größte Kämpfer dafür, Herr Pille, die geplanten Geldtransfers nicht mehr verhindert oder auch nur sein Renommee, Sach- und Fachkenntnis nicht mehr zur Verfügung stehen.
Außerdem sollten sich alle Mitarbeiter des Hauses endlich wieder um mehr Solidarität untereinander bemühen, schließlich geht es um nicht mehr und nicht weniger als ihre Arbeitsplätze. Es müsste doch zumindest eine außerordentliche Betriebsratssitzung zustande kommen, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, um vielleicht über die Parlamente das Schlimmste doch noch zu verhindern. Das gemeinsame Ziel kann nur sein, wir wollen dieses kommunale Haus in unserer Region mit mindestens dieser Ausstattung und seinen 1.800 Arbeitsplätzen erhalten und weiterentwickeln!
T. B.,vollständiger Name ist der Redaktion bekannt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
