Theorie und Praxis beieinander
Montag, 11. Oktober 2010, 12:59 Uhr
Seit Mitte dieses Jahres ist Robert Tandler in der Knauf Deutsche Gipswerke KG in Rottleberode für das Flächenmanagement verantwortlich (wir berichteten). Der Absolvent der Nordhäuser Fachhochschule hatte sich während seines Studiums und auch in seiner Diplomarbeit intensiv mit der Rekultivierung einstiger Abbaufelder des Unternehmens beschäftigt. Und das wird bereits praktisch umgesetzt...
Robert Tandler erhält aus den Händen von Prof. Dr.-Ing. Werner Bornkessel den Innovationspreis überreicht
Die Qualität seiner Diplomarbeit war so überzeugend, dass der junge Mann auf der Thüringer Innovationsmesse im September dieses Jahres mit einem Innovationspreis des Freistaates Thüringen ausgezeichnet wurde. Insgesamt gab es 16 Preisträger unter den Studenten und Absolventen aller Thüringern Hochschulen und Universitäten. In seiner Laudatio in der Erfurter Messe verwies der Präsident der Fachhochschule Nordhausen, Prof. Jörg Wagner, auch auf die exzellente Zusammenarbeit mit Knauf in Rottleberode.
Abgehoben (Foto: Knauf)
Als exzellent kann auch das Bemühen von Knauf bei der Rekultivierung einstiger Abbauflächen bezeichnet werden. Auf rund 40 Hektar Rekultivierung- und Waldflächen war zum Beispiel in den vergangenenWochen ein Langzeitdünger aufgebracht worden. Hintergrund dieser Maßnahme waren zum Beispiel die Analysen, die Robert Tandler in seiner Diplomarbeit herausgearbeitet hatte. Erstmals bediente sich das Unternehmen dabei des Düngens aus der Luft per Hubschrauber. Insgesamt wurden 125 Tonnen eines Gemisches aus kohlensaurem Magnesiumskalk und Phosphor aufgebracht. Der Helikopter nahm in einem Korb pro Flug eine Tonne auf und streute diese Masse innerhalb von 90 Sekunden auf die vorgegebenen Flächen.
Der Kalk im Langzeitdünger bewirkt, dass der Boden im Wurzelraum der Pflanzen eine höhere Pufferkapazität erhält. Dies ermöglicht den Laubbäumen letztlich eine verbesserte Nährstoffaufnahme. Magnesium und Phospor spielen hingegen bei der Photosynthese der grünen Pflanzen eine gewichtige Rolle und bessern die Assimilationsleistung der jungen Anpflanzungen langfristig auf.
Aus Sicht des Unternehmens hat sich die Düngung per Hubschrauber mehrfach bewährt. Zum einen konnte der gesamte Prozess innerhalb eines Tages abgeschlossen werden, zum anderen kam dabei ein Langzeitdünger zum Einsatz, der in einem Schwesterunternehmen von Knauf in Osterode am Harz hergestellt wird.
Autor: nnzRobert Tandler erhält aus den Händen von Prof. Dr.-Ing. Werner Bornkessel den Innovationspreis überreicht
Die Qualität seiner Diplomarbeit war so überzeugend, dass der junge Mann auf der Thüringer Innovationsmesse im September dieses Jahres mit einem Innovationspreis des Freistaates Thüringen ausgezeichnet wurde. Insgesamt gab es 16 Preisträger unter den Studenten und Absolventen aller Thüringern Hochschulen und Universitäten. In seiner Laudatio in der Erfurter Messe verwies der Präsident der Fachhochschule Nordhausen, Prof. Jörg Wagner, auch auf die exzellente Zusammenarbeit mit Knauf in Rottleberode.
Abgehoben (Foto: Knauf)
Als exzellent kann auch das Bemühen von Knauf bei der Rekultivierung einstiger Abbauflächen bezeichnet werden. Auf rund 40 Hektar Rekultivierung- und Waldflächen war zum Beispiel in den vergangenenWochen ein Langzeitdünger aufgebracht worden. Hintergrund dieser Maßnahme waren zum Beispiel die Analysen, die Robert Tandler in seiner Diplomarbeit herausgearbeitet hatte. Erstmals bediente sich das Unternehmen dabei des Düngens aus der Luft per Hubschrauber. Insgesamt wurden 125 Tonnen eines Gemisches aus kohlensaurem Magnesiumskalk und Phosphor aufgebracht. Der Helikopter nahm in einem Korb pro Flug eine Tonne auf und streute diese Masse innerhalb von 90 Sekunden auf die vorgegebenen Flächen. Der Kalk im Langzeitdünger bewirkt, dass der Boden im Wurzelraum der Pflanzen eine höhere Pufferkapazität erhält. Dies ermöglicht den Laubbäumen letztlich eine verbesserte Nährstoffaufnahme. Magnesium und Phospor spielen hingegen bei der Photosynthese der grünen Pflanzen eine gewichtige Rolle und bessern die Assimilationsleistung der jungen Anpflanzungen langfristig auf.
Aus Sicht des Unternehmens hat sich die Düngung per Hubschrauber mehrfach bewährt. Zum einen konnte der gesamte Prozess innerhalb eines Tages abgeschlossen werden, zum anderen kam dabei ein Langzeitdünger zum Einsatz, der in einem Schwesterunternehmen von Knauf in Osterode am Harz hergestellt wird.

