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NSV-Damen mit Zittersieg

Sonntag, 10. Oktober 2010, 19:13 Uhr
Die Damen des NSV sind erfolgreich ins Pokalgeschehen gestartet. Der Erfolg hing jedoch in den Schlussminuten am seidenen Faden, wie Frank Ollech zu berichten weiß...


Schon vor dem Anpfiff Sorgenfalten bei Trainerin Gabriele Bückert. Erreichte sie doch die Nachricht, dass die angesetzten Schiedsrichter umgelenkt werden mussten. Ein Ersatz war in der Kürze der Zeit nicht zu organisieren. So einigten sich beide Vereine auf je einen Schiri aus den eigenen Reihen.

Zu Beginn schien das die Spielerinnen vom HV Fortuna 92 Hildburghausen zu beflügeln. Bis auf 3:1 aus Sicht der NSV Damen enteilten sie. Danach waren es vier Treffer in Folge die die Nordhäuserinnen zur eigenen 5:3 Führung nutzen. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel weiter hart aber fair umkämpft. Nur zögerlich vermöchten sich die Damen aus dem Südharz Respekt zu verschaffen. Doch bis zur Halbzeit konnten sie den Vorsprung um weitere zwei Treffer vergrößern (12:8).

Ein Doppelschlag zum 14:8, zu Beginn der zweiten Halbzeit, verbesserte die Ausgangssituation für ein weiterkommen deutlich. Sechs Treffer Vorsprung sollten eigentlich reichen um die restliche Spielzeit zu überstehen. Danach sah es auch lange Zeit aus. Die Gastgeberinnen mühten sich den Vorsprung zu verringern. Mehr als Teilerfolge wurden aber nicht zugelassen. Bis beim Stand von 19:14 der Spielfaden riss. Drei Treffer brachte die Fortuna wieder in Schlagreichweite. Die NSV Damen konterten ihrerseits mit zwei Treffern zum 21:17. Doch das Spiel war noch nicht gewonnen. Der Schlussspurt der Gastgeberinnen konnte erst beim 21:20 gestoppt werden. Das Schlusssignal erlöste den NSV von einer am Ende zur Zitterpartie gewordenen Begegnung.

Eine gute kämpferische Leistung der Südharzerinnen, die mit dem Erfolg ihrer neuen Trainerin Gabriele Bückert den ersten Sieg im zweiten Spiel der neuen Spielserie schenkten. Ein Blick auf das Spielprotokoll lasst erahnen warum die Partie zu kippen drohte. Den Gastgeberinnen wurden während der 60 Spielminuten 13 Starfwürfe zugesprochen, wovon sie acht verwandeln konnten. Auf der Gegenseite gab es legetlich fünf Strafwürfe, von denen nur drei den Weg ins Tor fanden. Jetzt gilt es im schweren Alltag der Landesliga zu bestehen.

Steffi Höppner/ Jenny Mohrig 3/ Nicole Kratzin/ Anika König 2/ Diana Bückert 2/ Anett Schneider 1/ Melanie Sigismund 3/ Bettina Hoffmann 4/ Patricia Bischoff 2/ Stefanie Knolle/ Anja Rüdiger 4
Frank Ollech
Autor: nnz

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