Spannung bis zum Schluss
Samstag, 01. März 2003, 20:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Am 19. Spieltag in der Landesklasse West empfing die Elf der FSG Salza die Mannschaft vom FSV Ulstertal Geisa. Wacker 90 Nordhausen musste in Bad Salzungen ran. Über die Begegnungen berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Der Karl-Henze-Sportplatz in Salza war unbespielbar, deshalb wich man auf den Preußensportplatz am Schurzfell aus. Zwar waren auch dort keine guten Bedingungen vorhanden, aber immerhin konnte die Begegnung ausgetragen werden. Beide Teams machten von Beginn an deutlich, dass sie nichts zu verschenken hatten. Bereits in der zweiten Minute musste Bonnet für den geschlagenen Kühlewind im Salzaer Tor auf der Linie retten. Nur 120 Sekunden später nahm Schiminitzki einen Pass von Gottschalk auf und erzielte die Führung für die Gastgeber. Der Treffer beflügelte die Salzaer zusätzlich. Sie machten das Spiel und waren in der Folgezeit drückend überlegen. Basse setzte einen Freistoß an den Pfosten (8.), Gottschalks Schuss konnte der Gästetorhüter gerade noch von der Linie holen(21.), ebenso ein von Basse getretenen Eckball (40.). Beim Stand von 1:0 wurden die Seiten gewechselt.
Salza begann auch die zweiten Halbzeit druckvoll und erarbeitete sich mehrere gute Möglichkeiten. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff flankte Schütze auf Rieger. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte überlegt das 2:0. Unerklärlicherweise schalteten die Gastgeber anschließend einen Gang zurück. Mit ihrer inaktiven Spielweise machten sie so den Gegner stark. In der 66. Minute musste Kühlewind in großer Manier retten. Gegen den Schuss vom Geisaer Abwehrspieler Müller war er allerdings machtlos. Nach diesen Anschlusstreffer waren die Gäste drückend überlegen. Den Böhm-Schützlingen gelang in dieser Phase nichts mehr. Zum Glück vergaben die Geisaer die größten Chancen gleich reihenweise (73., 79., 89.). Salza blieb mit gelegentlichen Kontern aber stets gefährlich. So scheiterte der eingewechselte Dausch am herauslaufenden Gäste-Schlussmann (91.) und Rieger setzte einen Knaller knapp über das Tor (92.). Die etwa 150 Zuschauer atmeten erleichtert auf, als der Unparteiische nach 93 Minuten die Begegnung endlich abpfiff. Salza gewann auf Grund der größeren Spielanteile verdient und festigte mit diesem Sieg den siebten Tabellenplatz.
Auch in Bad Salzungen musste man auf einen weit entfernten Nebenplatz ausweichen. Auf dem weichen und unebenen Boden entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Die ersten Akzente setzten die Gäste aus Nordhausen. Piotrowski eröffnete in der 6. Minute den Torreigen. Bereits vier Minuten später glich Niebelgall aus. Puc brachte die Nordhäuser in der 13. Minute erneut in Führung, doch die Gastgeber konnten erneut ausgleichen (26.). Die Nordhäuser Verteidigung geriet in der Folgezeit des öfteren in arge Bedrängnis, aber mit viel Glück und Geschick überstanden sie die Druckperiode der Bad Salzunger. Die etwa 50 Zuschauer hatten sich bereits mit dem Unentschieden abgefunden, da erzielte Piotrowski in der Schlussminute den vielumjubelten Siegestreffer für Wacker. Die Nordhäuser blieben auch im fünften Spiel hintereinander ohne Punktverlust und wahren damit weiterhin ihre Aufstiegsambitionen.
Autor: rhDer Karl-Henze-Sportplatz in Salza war unbespielbar, deshalb wich man auf den Preußensportplatz am Schurzfell aus. Zwar waren auch dort keine guten Bedingungen vorhanden, aber immerhin konnte die Begegnung ausgetragen werden. Beide Teams machten von Beginn an deutlich, dass sie nichts zu verschenken hatten. Bereits in der zweiten Minute musste Bonnet für den geschlagenen Kühlewind im Salzaer Tor auf der Linie retten. Nur 120 Sekunden später nahm Schiminitzki einen Pass von Gottschalk auf und erzielte die Führung für die Gastgeber. Der Treffer beflügelte die Salzaer zusätzlich. Sie machten das Spiel und waren in der Folgezeit drückend überlegen. Basse setzte einen Freistoß an den Pfosten (8.), Gottschalks Schuss konnte der Gästetorhüter gerade noch von der Linie holen(21.), ebenso ein von Basse getretenen Eckball (40.). Beim Stand von 1:0 wurden die Seiten gewechselt.
Salza begann auch die zweiten Halbzeit druckvoll und erarbeitete sich mehrere gute Möglichkeiten. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff flankte Schütze auf Rieger. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte überlegt das 2:0. Unerklärlicherweise schalteten die Gastgeber anschließend einen Gang zurück. Mit ihrer inaktiven Spielweise machten sie so den Gegner stark. In der 66. Minute musste Kühlewind in großer Manier retten. Gegen den Schuss vom Geisaer Abwehrspieler Müller war er allerdings machtlos. Nach diesen Anschlusstreffer waren die Gäste drückend überlegen. Den Böhm-Schützlingen gelang in dieser Phase nichts mehr. Zum Glück vergaben die Geisaer die größten Chancen gleich reihenweise (73., 79., 89.). Salza blieb mit gelegentlichen Kontern aber stets gefährlich. So scheiterte der eingewechselte Dausch am herauslaufenden Gäste-Schlussmann (91.) und Rieger setzte einen Knaller knapp über das Tor (92.). Die etwa 150 Zuschauer atmeten erleichtert auf, als der Unparteiische nach 93 Minuten die Begegnung endlich abpfiff. Salza gewann auf Grund der größeren Spielanteile verdient und festigte mit diesem Sieg den siebten Tabellenplatz.
Auch in Bad Salzungen musste man auf einen weit entfernten Nebenplatz ausweichen. Auf dem weichen und unebenen Boden entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Die ersten Akzente setzten die Gäste aus Nordhausen. Piotrowski eröffnete in der 6. Minute den Torreigen. Bereits vier Minuten später glich Niebelgall aus. Puc brachte die Nordhäuser in der 13. Minute erneut in Führung, doch die Gastgeber konnten erneut ausgleichen (26.). Die Nordhäuser Verteidigung geriet in der Folgezeit des öfteren in arge Bedrängnis, aber mit viel Glück und Geschick überstanden sie die Druckperiode der Bad Salzunger. Die etwa 50 Zuschauer hatten sich bereits mit dem Unentschieden abgefunden, da erzielte Piotrowski in der Schlussminute den vielumjubelten Siegestreffer für Wacker. Die Nordhäuser blieben auch im fünften Spiel hintereinander ohne Punktverlust und wahren damit weiterhin ihre Aufstiegsambitionen.
