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Unterstützung für Projektideen

Mittwoch, 06. Oktober 2010, 12:50 Uhr
Bei einem Besuch des Vereins für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen machte sich der GRÜNE Landtagsabgeordnete Dirk Adams ein Bild über die Regionalentwicklung im Landkreis Nordhausen. Die erste Ansprechpartnerin des Vereins Uta Reinholz informierte Dirk Adams und Gisela Hartmann von den Nordhäuser GRÜNEN über die Arbeitsfelder des Vereins.


Adams, Hartmann (Foto: privat) Adams, Hartmann (Foto: privat)
Hartmann und Adams am Nordhäuser Hüpedenweg

So ist die Regionalmanagerin Reinholz für das dreijährige Regionalbudget im Landkreis Nordhausen zuständig, dass im Mai 2012 ausläuft. Immerhin 900.000 Euro fließen in diesem Zeitraum in die Region Nordhausen. Innovative Projekte aus den Bereichen Infrastruktur und Standortentwicklung, zum regionalen Tourismus und Marketing sowie zum Bildungsmanagement werden mit 100 Prozent gefördert. Voraussetzung ist eine Projektskizze, welche die Ziele und die geplante Umsetzung darstellt. Antragsteller können sich an Uta Reinholz und die zuständige Regionalbudget-Mitarbeiterin Sophia Kröhn wenden.

Für Dirk Adams ist es ein gutes Zeichen, wenn Mittel bereit gestellt werden, um Innovationen im Kleinen wie im Großen anstoßen zu können. Diese Chancen zu nutzen, appelliert er an die Nordhäuser Unternehmen und Verbände gemeinsam mit den hiesigen Regionalentwicklern.

Ein weiteres Arbeitsfeld für den Wirtschaftsentwicklungsverein stellt die Trägerschaft des Südharzer Tourismusverbandes dar. Die Aktivitäten beziehen sich u.a. auf die Präsentation der Region und die Information von potentiellen Gästen. Der neu eingerichtete Infopunkt im Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn in Nordhausen ist eine wichtige Einrichtung für die touristische Entwicklung der Südharzregion, die durch den Landkreis und die Stadt unterstützt wird. Auf dieser Basis soll auch der Naturpark Südharz geleitet werden.

"Allerdings wird man dem Naturparkgedanken mit einer rein touristischen Vermarktung keinesfalls gerecht", stellt Adams fest. Um die einzigartige Kultur- und Gipskarstlandschaft im Südharz zu erhalten, müssen der ungebremste Gipsabbau verhindert und viel stärker als bisher Landschaftspflege- und Artenschutzmaßnahmen realisiert werden. "Denn sonst verändert sich die Landschaft und das Besondere geht als Grundlage für den Tourismus verloren", meint Adams.

Ebenso muss eine regionale Wirtschaft unterstützt werden, die verschiedene Wirtschaftszweige miteinander verbindet und Gästen der Region ein unverwechselbares Erlebnis bietet. "Der stärkere Impuls für eine nachhaltige Entwicklung im Südharz geht vom Biosphärenreservat aus", ist sich Adams dabei sicher.
Autor: nnz

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