Handball-Aussichten
Mittwoch, 15. September 2010, 07:16 Uhr
Der Startschuss ist verklungen. Zeit, die Aussichten für die NSV Handballer für die kommende Spielserie einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Das übernimmt in der nnz Frank Ollech...
Die 320 Handballer im NSV stellen in der neuen Spielserie 13 Mannschaften. Damit befindet sich die Abteilung unter den besten drei Handballabteilungen des Landes Thüringen. Zählt man die kleinen Handballer in der Projektförderung, insgesamt 550, hinzu, nehmen die Südharzer Platz 1 ein. Neben den Wettkampfmannschaften und den Teams in der Projektförderung wird auch noch in zwei Freizeitgruppen aktiv Sport getrieben.
Die 13 Mannschaften die im Wettspielbetrieb stehen gliedern sich in drei Männermannschaften, eine Damenmannschaft und neun Nachwuchsmannschaften auf. Während der NSV in den Altersklassen der E bis C Jugend die Teams allein aufstellt, hat man sich in der Jugend B für ein Experiment entschieden. Nach dem einige Spieler den erfolgreichen Kader verlassen haben, darunter in Richtung Sportgymnasium, entschied man sich zu einer Spielgemeinschaft mit dem SV Görmar.
Die SG kämpft in der höchsten Thüringer Spielklasse um Punkte und wird als nicht chancenlos bei der Vergabe der Medaillen angesehen. Ein Experiment wagt der NSV auch in der C Jugend. Während die Erste in der Oberliga startet, schicken sie in der Landesliga eine Zweite ins Rennen.
Das Paradestück ist jedoch der Bereich der männlichen E und D Jugend. Hier ist der NSV seit Jahren in Nordthüringen tonangebend. Auch in dieser Saison streben die kleinen Ballkünstler die Meisterschaft und den Einzug ins Thüringer Finale an. Gleiches gilt für die weiblichen Team beim NSV. In der weiblichen E Jugend startet man auf Landesebene, ebenfalls nicht ohne Chancen. In der weiblichen Jugend D erhoffen sich die Verantwortlichen ebenfalls den Einzug ins Turnier der besten sechs Mannschaften Thüringens.
Im Erwachsenenbereich ist das Ziel der Damenmannschaft klar gesteckt und heißt Klassenerhalt. Auch hier wirkt sich die Strukturreform in den Spielklassen aus, so dass es in dieser Liga mehr Ausgeglichenheit gibt.
Bei den Männern ist das ebenso. Die Zweite und Dritte starten in der Verbandsliga. Nachdem Mühlhausen seine Mannschaft aus dieser zurückzog, sind die Nordhäuser neben der Zweiten des THC und Einheit Sondershausen als Favorit anzusehen.
Von dieser Rolle ist das Nordhäuser Handball-Flaggschiff in der Thüringenliga weit entfernt. Im 14er Feld stehen sie jedoch nicht mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie es schnell lernen Niederlagen weg zu stecken, sollte eine Platzierung zwischen Platz 7 und 11 mehr als realistisch sein. Dabei baut der NSV hauptsächlich auf Eigengewächse und nicht auf Zukauf. Der Südharzexpress wird dabei nichts unversucht lassen auch in der neuen Liga Fahrt aufzunehmen.
Trotz dieser guten Ausgangsposition müssen die Handballfans einige Zeit warten. Die Saison ist lang und beginnt für den NSV erst am 6. November. An diesem Tag ziehen sie wieder in ihre eigentliche Wirkungsstätte, die Ballspielhalle, ein. Eine für alle Thüringer Handballer und darüber hinaus gefürchtete Festung. So bitten die Handballer des Nordhäuser SV um etwas Geduld. Gute Ergebnisse fallen nicht von den Bäumen, sondern sind das Ergebnis harter Arbeit. Nach der holprigen Vorbereitung will man bis zum Jahresende im erhofften Fahrwasser sein.
Frank Ollech
Autor: nnzDie 320 Handballer im NSV stellen in der neuen Spielserie 13 Mannschaften. Damit befindet sich die Abteilung unter den besten drei Handballabteilungen des Landes Thüringen. Zählt man die kleinen Handballer in der Projektförderung, insgesamt 550, hinzu, nehmen die Südharzer Platz 1 ein. Neben den Wettkampfmannschaften und den Teams in der Projektförderung wird auch noch in zwei Freizeitgruppen aktiv Sport getrieben.
Die 13 Mannschaften die im Wettspielbetrieb stehen gliedern sich in drei Männermannschaften, eine Damenmannschaft und neun Nachwuchsmannschaften auf. Während der NSV in den Altersklassen der E bis C Jugend die Teams allein aufstellt, hat man sich in der Jugend B für ein Experiment entschieden. Nach dem einige Spieler den erfolgreichen Kader verlassen haben, darunter in Richtung Sportgymnasium, entschied man sich zu einer Spielgemeinschaft mit dem SV Görmar.
Die SG kämpft in der höchsten Thüringer Spielklasse um Punkte und wird als nicht chancenlos bei der Vergabe der Medaillen angesehen. Ein Experiment wagt der NSV auch in der C Jugend. Während die Erste in der Oberliga startet, schicken sie in der Landesliga eine Zweite ins Rennen.
Das Paradestück ist jedoch der Bereich der männlichen E und D Jugend. Hier ist der NSV seit Jahren in Nordthüringen tonangebend. Auch in dieser Saison streben die kleinen Ballkünstler die Meisterschaft und den Einzug ins Thüringer Finale an. Gleiches gilt für die weiblichen Team beim NSV. In der weiblichen E Jugend startet man auf Landesebene, ebenfalls nicht ohne Chancen. In der weiblichen Jugend D erhoffen sich die Verantwortlichen ebenfalls den Einzug ins Turnier der besten sechs Mannschaften Thüringens.
Im Erwachsenenbereich ist das Ziel der Damenmannschaft klar gesteckt und heißt Klassenerhalt. Auch hier wirkt sich die Strukturreform in den Spielklassen aus, so dass es in dieser Liga mehr Ausgeglichenheit gibt.
Bei den Männern ist das ebenso. Die Zweite und Dritte starten in der Verbandsliga. Nachdem Mühlhausen seine Mannschaft aus dieser zurückzog, sind die Nordhäuser neben der Zweiten des THC und Einheit Sondershausen als Favorit anzusehen.
Von dieser Rolle ist das Nordhäuser Handball-Flaggschiff in der Thüringenliga weit entfernt. Im 14er Feld stehen sie jedoch nicht mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie es schnell lernen Niederlagen weg zu stecken, sollte eine Platzierung zwischen Platz 7 und 11 mehr als realistisch sein. Dabei baut der NSV hauptsächlich auf Eigengewächse und nicht auf Zukauf. Der Südharzexpress wird dabei nichts unversucht lassen auch in der neuen Liga Fahrt aufzunehmen.
Trotz dieser guten Ausgangsposition müssen die Handballfans einige Zeit warten. Die Saison ist lang und beginnt für den NSV erst am 6. November. An diesem Tag ziehen sie wieder in ihre eigentliche Wirkungsstätte, die Ballspielhalle, ein. Eine für alle Thüringer Handballer und darüber hinaus gefürchtete Festung. So bitten die Handballer des Nordhäuser SV um etwas Geduld. Gute Ergebnisse fallen nicht von den Bäumen, sondern sind das Ergebnis harter Arbeit. Nach der holprigen Vorbereitung will man bis zum Jahresende im erhofften Fahrwasser sein.
Frank Ollech
