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Da hört der Spaß auf!

Montag, 06. September 2010, 17:35 Uhr
Wenn man die Landstraße, von Bielen kommend, in Richtung Nordhausen befährt, dann kennt jeder Ortskundige die Reihenfolge der Verkehrsschilder und wo sie stehen aus dem Kopf. Doch nnz-Autor Frank Jeschke versteht jetzt die Welt nicht mehr...

Na, wie denn nun? (Foto: F. Jeschke)
Der Ortskundige kann genau sagen, an welcher Stelle welches Verkehrsschild steht und richtet sein Fahrverhalten automatisch darauf ein. Das ist die tückische Routine. Denn heute Vormittag war alles ganz anders!

Wie uns das Bild verrät, ist bei solch einer Beschilderung die Frage berechtigt: „ he? Wie jetzt ?“ Grundlegend kommt man in einer solchen Situation stark ins Grübeln, während man zwischenzeitlich schon mitten im Kreuzungsbereich ist und sich auf andere Dinge konzentrieren müßte.

Irgendein „Witzbold“ oder mehrere, waren der Meinung, das linke Verkehrsschild(Bild) einfach mal rumzudrehen. So, wie es sich hier darstellt, kann außer einigen Fragezeichen bei den Kraftfahrern nicht viel passieren. Wie uns die Pressestelle der Polizei in Nordhausen aber erklärte, ist das letztendlich bereits eine Straftat. Werden dadurch Verkehrsunfälle verursacht, ist das als „Schwerer Eingriff in den Straßenverkehr“ zu werten, worauf das Strafmaß von empfindlichen Geldbußen bis 5 Jahre Haft reicht. Da hört dann wohl der „Spaß“ auf.

Die Beschilderung ist jetzt wieder so, wie sie sein soll. Diese Situation weist aber deutlich in Richtung Contra „Routine im Straßenverkehr“. Wie heißt es so schön: „Man kann gar nicht so dumm denken, wie es manchmal kommt!“
Frank Jeschke
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