24. Auflage für Dora-Kolloquium
Dienstag, 18. Februar 2003, 19:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Donnerstag lädt die Gedenkstätte Mittelbau-Dora erneut zu einem Kolloquium ein. Im Mittelpunkt des Diskurses steht ein Werk in Ostthüringen. Mehr dazu wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Im Rahmen des 24. Dora-Kolloquiums am 20. Februar tragen Patrick Brion und Ronny Beuckmann ihre Forschungsergebnisse zur Geschichte des Reimahg-Werkes bei Kahla vor. In diesem Werk sollte nach dem Vorbild des Mittelwerkes bei Nordhausen gegen Ende des zweiten Weltkrieges eine unterirdische Montagefabrik für den Düsenjäger Me 262 entstehen. Hierzu wurden zwar keine KZ-Häftlinge eingesetzt, dafür aber rund 15.000 sogenannte Fremdarbeiter und Kriegsgefangene. Zwischen April 1944 und April 1945 starben etwa 6000 dieser Zwangsarbeiter beim Ausbau der Stollenanlage sowie in der Produktion der Me 262.
Die Existenz- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter stehen im Mittelpunkt des Vortrages. Außerdem soll der aktuelle Forschungsstand zur Geschichte der Untertageverlagerung im Nationalsozialismus aufgezeigt werden. Die beiden Vortragenden, Patrick Brion, tätig bei den Belgischen Streitkräften, und Ronny Beuckmann, aus Jena, betreiben ihre ehrenamtlichen Forschungen zur Geschichte der Reimahg seit rund zwei Jahren.
Die Veranstaltung beginnt am 20.2.2003 um 17.00 Uhr im Medienraum der Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Sie unter 03631/4958-0
Autor: nnzIm Rahmen des 24. Dora-Kolloquiums am 20. Februar tragen Patrick Brion und Ronny Beuckmann ihre Forschungsergebnisse zur Geschichte des Reimahg-Werkes bei Kahla vor. In diesem Werk sollte nach dem Vorbild des Mittelwerkes bei Nordhausen gegen Ende des zweiten Weltkrieges eine unterirdische Montagefabrik für den Düsenjäger Me 262 entstehen. Hierzu wurden zwar keine KZ-Häftlinge eingesetzt, dafür aber rund 15.000 sogenannte Fremdarbeiter und Kriegsgefangene. Zwischen April 1944 und April 1945 starben etwa 6000 dieser Zwangsarbeiter beim Ausbau der Stollenanlage sowie in der Produktion der Me 262.
Die Existenz- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter stehen im Mittelpunkt des Vortrages. Außerdem soll der aktuelle Forschungsstand zur Geschichte der Untertageverlagerung im Nationalsozialismus aufgezeigt werden. Die beiden Vortragenden, Patrick Brion, tätig bei den Belgischen Streitkräften, und Ronny Beuckmann, aus Jena, betreiben ihre ehrenamtlichen Forschungen zur Geschichte der Reimahg seit rund zwei Jahren.
Die Veranstaltung beginnt am 20.2.2003 um 17.00 Uhr im Medienraum der Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Sie unter 03631/4958-0
