Astronautentief schlafen
Sonntag, 16. Februar 2003, 15:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Schlafen im Weltraum ist ein Kapitel für sich. Der Biorhythmus verschiebt sich mit unterschiedlichen Tageslängen. Im Space Shuttle z.B. ist der Tag nur 23,5 Stunden lang. Meist wird weniger geschlafen als auf der Erde, dafür aber entspannter...
Dabei ist es wichtig, dass Astronauten sich gut ausruhen, um mit dem hohen Stress fertig zu werden, der durch enormen Erfolgsdruck und beengte Platzverhältnisse entsteht. So müssen sie z.B. irgendwo befestigt sein, damit sie im Schlaf nicht ziellos herumschweben und anstoßen. Materialforscher haben lange getüftelt, welches Material ihnen den optimalen Schlafkomfort bieten könnte. Die Lösung brachte schließlich ein atmungsaktiver Viskoseschaum. Nur da, wo die Matratze Kontakt mit dem Körper hat, gibt sie sanft nach; indem das Material auf die Wärmestrahlung des Körpers reagiert, bildet es die Körperkontur des "Schläfers" ohne Hohlräume nach.
Auf diese Weise wird das Körpergewicht über eine größere Kontaktfläche des Körpers auf der Unterlage gleichmäßig verteilt. Astronauten überstehen so schadlos die extremen Druckspitzen während des Starts. Doch nicht nur das: Während des Schlafs ruhen die Gelenke auf solchen Matratzen in ihrer natürlichen Stellung, die Wirbelsäule wird entlastet, übermäßiger Druck auf die Blutgefäße verhindert. So kann der Kreislauf unbehindert durch einen Stau den Körper nachts regenerieren und auf einen neuen Tag vorbereiten.
Den entscheidenden Clou bringt der Memo-Effekt: Anders als manche herkömmliche Matratze hängt das Material aus der Weltraumforschung nicht durch, sondern "erinnert sich" an seine Ausgangsposition. Sobald sich der Schläfer auf die andere Seite dreht, kehren die Körperkuhlen von Schulter, Po oder Hüfte wieder in die gerade Horizontale zurück. Inzwischen sorgt das erstaunliche Material auch bei normalen Erdenbürgern unter der Bezeichnung SF+Contact für erholsame Nächte und wird z.B. in den Fachmärkten von Matratzen Concord geführt. Zuvor wurden die Matratzen allerdings von anerkannten Prüfinstituten wie der LGA und dem TNO unter normalen Schwerkraftbedingungen auf Herz und Nieren getestet.
Autor: nnz
Dabei ist es wichtig, dass Astronauten sich gut ausruhen, um mit dem hohen Stress fertig zu werden, der durch enormen Erfolgsdruck und beengte Platzverhältnisse entsteht. So müssen sie z.B. irgendwo befestigt sein, damit sie im Schlaf nicht ziellos herumschweben und anstoßen. Materialforscher haben lange getüftelt, welches Material ihnen den optimalen Schlafkomfort bieten könnte. Die Lösung brachte schließlich ein atmungsaktiver Viskoseschaum. Nur da, wo die Matratze Kontakt mit dem Körper hat, gibt sie sanft nach; indem das Material auf die Wärmestrahlung des Körpers reagiert, bildet es die Körperkontur des "Schläfers" ohne Hohlräume nach. Auf diese Weise wird das Körpergewicht über eine größere Kontaktfläche des Körpers auf der Unterlage gleichmäßig verteilt. Astronauten überstehen so schadlos die extremen Druckspitzen während des Starts. Doch nicht nur das: Während des Schlafs ruhen die Gelenke auf solchen Matratzen in ihrer natürlichen Stellung, die Wirbelsäule wird entlastet, übermäßiger Druck auf die Blutgefäße verhindert. So kann der Kreislauf unbehindert durch einen Stau den Körper nachts regenerieren und auf einen neuen Tag vorbereiten.
Den entscheidenden Clou bringt der Memo-Effekt: Anders als manche herkömmliche Matratze hängt das Material aus der Weltraumforschung nicht durch, sondern "erinnert sich" an seine Ausgangsposition. Sobald sich der Schläfer auf die andere Seite dreht, kehren die Körperkuhlen von Schulter, Po oder Hüfte wieder in die gerade Horizontale zurück. Inzwischen sorgt das erstaunliche Material auch bei normalen Erdenbürgern unter der Bezeichnung SF+Contact für erholsame Nächte und wird z.B. in den Fachmärkten von Matratzen Concord geführt. Zuvor wurden die Matratzen allerdings von anerkannten Prüfinstituten wie der LGA und dem TNO unter normalen Schwerkraftbedingungen auf Herz und Nieren getestet.
