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Kurz & bündig am 16. Februar 2003

Sonntag, 16. Februar 2003, 11:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Kurz & bündig ­ unter diesem Motto fasst die nnz-Redaktion die Geschehnisse des Tages zusammen. Heute geht es um tödliche Verkehrsunfälle und „abgelegte“ Babys.


Tod auf der Landstraße“
Ein 18-jähriger Autofahrer ist am Sonntagmorgen auf der Landstraße 1030 zwischen Eberstädt und Goldbach bei Gotha gestorben. Der Mann war nach Angaben der Gothaer Polizei aus bislang unbekannter Ursache von der Straße abgekommen, hatte einen Baum gestreift und sich mit seinem Auto mehrmals überschlagen. Der Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Erfurt geflogen, wo er starb.


Anonyme Geburten möglich
Schwangere Frauen in einer Notsituation können ihr Baby nach Angaben der Familienreferentin Ines Wesselow in allen Thüringer Kliniken anonym zur Welt bringen. „Im Notfall tun das alle Kliniken“, sagte die Referentin für Beratungsdienste im Thüringer Familienministerium in Erfurt. Im vergangenen Jahr seien dem Ministerium drei Fälle bekannt geworden, in denen Frauen ihr Kind ohne Nennung ihres Namens in einer Klinik bekamen. In diesem Jahr sei bislang ein Fall registriert worden.


Run auf kirchliche Schulen
Die Evangelische Landeskirche Thüringen registriert einen Run auf ihre Schulen, hat aber zu wenig Plätze, um alle Wünschen zu erfüllen. „Wegen fehlender Kapazitäten können derzeit nur zwei Drittel bis drei Viertel der angemeldeten Schüler aufgenommen werden“, sagte Oberkirchenrat Christhard Wagner in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Die Freiheiten, die eine Schule in freier Trägerschaft hat, lässt sie für Eltern und Kinder attraktiv erscheinen“, sagte Wagner


Tod auf dem Sofa
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Neustadt an der Orla (Saale-Orla-Kreis) ist am Samstag ein 54- jähriger Mann getötet worden. Nach Polizeiangaben war ein Schwelbrand durch den fahrlässigen Umgang mit Tabakglut entstanden. Als die Feuerwehr die Wohnungstür des 54-Jährigen öffnete, stand das Sofa, auf dem er lag, in Flammen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Sachschaden betrug 10 000 Euro.
Autor: nnz

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