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Kurz & bündig am 14. Februar 2003

Freitag, 14. Februar 2003, 18:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Kurz & bündig ­- unter diesem Motto fasst die nnz-Redaktion die Geschehnisse des Tages zusammen. Heute geht es um Dioxin und einen Verkehrsunfall mit Todesfolge.



Mehr Futter verseucht als angenommen
Im Thüringer Dioxinskandal ist die Menge verseuchten Futtermittels weit größer größer als bislang angenommen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa vom Freitag sind deutlich mehr als 1000 Tonnen Futter mit dem hochgiftigen Stoff verseucht gewesen. Das Landesagrarministerium hatte am Freitag lediglich mitgeteilt, neue Analysen wiesen auf mehr als die bisher benannten 250 Tonnen belasteten Futtermittel hin.


Jenaer Unternehmen mit guter Bilanz
Der Medizintechnik-Hersteller Carl Zeiss Meditec trotzt der Konjunkturflaute. Nach abgeschlossener Fusion stieg der Umsatz des Jenaer Unternehmens im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (30. September) um mehr als ein Drittel auf 62,4 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern wurde mit 5,8 Millionen Euro mehr als vervierfacht, teilte der Vorstand am Freitag mit. Auch der Ausblick auf das jetzige Geschäftsjahr ist positiv. Es gibt derzeit einen Auftragsbestand von rund 25 Millionen Euro. Zeiss Meditec hat rund 870 Mitarbeiter.


20 Busse nach Berlin
Zur zentralen Demonstration gegen einen Krieg im Irak werden an diesem Samstag in Berlin rund 1000 Gewerkschafter aus Thüringen erwartet. Nach Gewerkschaftsangaben sollen mehr als 20 Busse nach Berlin fahren. Der Protest müsse „plakativ und massiv sein, damit er weiterhin seine Wirkung behält“, hieß es in einem Aufruf der Gewerkschaften. Auch der evangelische Landesbischof Christoph Kähler hatte die Friedensdemonstration unterstützt. In Berlin werden bis zu 100.000 Teilnehmer erwartet.


Begegnungen im Rittergut
Die Einwohner der Gemeinde Knau (Saale-Orla-Kreis) haben am Freitag ihr neues Begegnungszentrum im alten Rittergut in Besitz genommen. Aus ehemaligen Stallanlagen entstanden in eineinhalb Jahren Bauzeit ein Saal für 200 Gäste und eine Bowlingbahn. 1,5 Millionen Euro sind in die Sanierung gesteckt worden, sagte Bürgermeister Klaus Liehm. Zu DDR-Zeiten gehörten die Gebäude zur Akademie der Landwirtschaftswissenschaften. Seit 1999 ist die Gemeinde Eigentümer des denkmalgeschützten Rittergutes.


Tod auf der Bundesstraße
Ein 36 Jahre alter Autofahrer ist am Freitag bei einem Unfall im Kreis Gotha ums Leben gekommen. Der 36-Jährige sei auf der Bundesstraße zwischen Mechterstädt und Sättelstädt aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, berichtete die Polizei in Gotha. Der Mann aus Waltershausen wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, starb dort aber kurze Zeit später an seinen schweren Verletzungen.
Autor: nnz

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