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Umweltsünder: 136 Verfahren

Donnerstag, 13. Februar 2003, 11:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein Rückblick auf das „Abfallgeschehen“ des vergangenen Jahres im Landkreis Nordhausen gab es beim ersten Agenda-21-Forum in diesem Jahr. Die Bilanz, die gezogen wurde, ist eigentlich erschreckend...


Rückblickend auf das vergangene Jahr wurde von den Mitarbeitern des Landratsamtes, Fachbereich Umwelt- und Naturschutz, dargelegt, dass für die Beräumung illegaler Ablagerungen im Landkreis Nordhausen eine Summe von 27.250 Euro aufgewendet werden musste. Durch intensive Kontrollen seitens der ehrenamtlichen Umweltinspektoren und der Mitarbeiter des Landratsamtes, Fachgebiet Abfallwirtschaft, konnte ein Teil der Verursacher festgestellt werden. So wurden allein 136 Verfahren bezüglich der Verstöße an den Wertstoffcontainerstellplätzen eingeleitet. Die Umweltsünder hatten Verwarngelder in einer Gesamthöhe von 2.540 Euro zu zahlen.

Positiv sei die gute Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt erwähnt, besonders hinsichtlich der Beräumung zahlreicher illegaler Ablagerungen im Stadtgebiet. Auch in diesem Jahr werden die Kontrollen, besonders an Wertstoffcontainerstellplätzen wie in der Bruno-Kunze-Straße, weiterhin - auch nach dem Abbau der Videokamera - regelmäßig durchgeführt, um die erreichte Sauberkeit an diesem Platz zu erhalten.

Des Weiteren ist geplant, ab 2004 die 100 Wertstoffcontainerstellplätze in der Stadt Nordhausen um die Hälfte zu reduzieren, um ein besseres Stadtbild zu erreichen und den Service für den Bürger weiter zu erhöhen. Bei sehr viel mehr Haushalten als bisher werden dann die Wertstoffe vor der Haustür abgeholt.
Autor: nnz

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