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Arbeiten zur Landesgartenschau geraten in Verzug

Montag, 15. Januar 2001, 17:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Das schlechte Wetter und der immer noch bestehende Baustop - verhängt durch das Bauordnungsamt der Stadtverwaltung (nnz berichtete) - macht den Planern der Landesgartenschau 2004 ein wenig Kopfzerbrechen. Die Arbeiten am 1. Bauabschnitt am Petersberg sollten eigentlich heute abgeschlossen werden. Nun wird der Beginn des kommenden Monats als Termin ins Visier genommen. Bis dahin soll der Wegebau zwischen der Treppe an der Weberstraße und der Schlunztreppe baulich "unter Dach und Fach" sein. Zur Sicherung des Hanges wurden und werden Gabionen als Stützelemente eingebaut. Die Mitarbeiter der Landesgartenschau 2004 Nordhausen GmbH gehen davon aus, dass noch in dieser Woche die Arbeiten fortgesetzt werden können. Die Verzögerungen könnten sich eventuell auch auf den Abfluß der finanziellen Mittel auswirken. Die vom Land Thüringen bewilligten Fördermittel müssen abgerufen werden.
In den kommenden Monaten sind im Bereich des Petersberges weitere Bauabschnitte vorgesehen. So soll das Schulumfeld beräumt werden, auch die Halle der Freundschaft wird nach jahrelangem Siechtum wieder im Mittelpunkt der Planer stehen. Eine Möglichkeit wäre hier zum Beispiel der Abriß. Dazu bedarf es noch weiterer Verhandlungen mit dem Landkreis als Eigentümer der Immobilie. Auch das Schulgebäude an der Breitscheidstraße soll mit Beginn der Landesgartenschau eine andere Funktion erhalten. Hier könnten, so Inge Klaan gegenüber nnz, Themenausstellungen im Zusammenhang mit der Schau etabliert werden. Eine weitere Nutzung nach der Landesgartenschau gilt es bereits jetzt zu überlegen und in die Planungen einzubeziehen.
Autor: nnz

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