nnz-Rückspiegel: 1. Februar 2002
Dienstag, 11. Februar 2003, 07:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Rettungswache, Teilerfolg und Kopie
Andreas Knuhr auf Rettungswachen-Tour
Die Rettungswache Sollstedt steht auf dem Spiel. So sehen es die Vorstellungen des Nordthüringer Rettungsdienstzweckverbandes vor. Jetzt war ein Mitglied des Nordhäuser Kreistages in Sollstedt und Deuna unterwegs. Kreistagsmitglied Andreas Knuhr (SPD) machte sich am Wochenende auf Informationstour und besichtigte die beiden zur Disposition stehenden Rettungswachen in Sollstedt und in Deuna. Ich war bereites am Samstag unterwegs, aber da waren beide Rettungswachen im Einsatz. Doch gestern hatte ich mehr Glück und ich konnte mich so von den Bedingungen vor Ort überzeugen. So sind in Sollstedt gegenwärtig ein moderner Rettungswagen und insgesamt acht Mitarbeiter im 24-Stunden-Dienst im Einsatz, so Knuhr gegenüber nnz. In Deuna sieht es dagegen vollkommen anders aus. Dort existiert nur ein Krankentransportwagen mit vier Mitarbeitern im 12-Stunden-Dienst. Das bedeutet, dass die Rettungswache nachts nicht besetzt ist...ausführlich im nnz-Archiv
Teilerfolge für den Südharz
Der Landtagsausschuß für Naturschutz und Umwelt befasste sich in den zurückliegenden Monaten mehrfach mit dem Konflikt um den Gipsabbau im Südharz. So auch Anfang Februar. Da wurde sogar ein Beschluß gefasst. Die nnz berichtete mehrfach und ausführlich über das gesamte Prozedere: Am 24. August 2001 fand im Thüringer Landtag eine umfassende Anhörung statt, Ende Oktober erhielten die Ausschussmitglieder detaillierte Antworten seitens der Landesregierung, am 1. Februar wurde beschlossen. In dem Beschlusstext ging es auch um die sogenannten weißen Flächen. Der Ausschuß für Naturschutz und Umwelt befürwortet in diesen Flächen die zwingende raumordnerische Einzelfallprüfung vor der Einleitung des bergbaurechtlichen Fachverfahrens, wie bereits im Fall Kuhberg entschieden, heißt in dem Beschlußtext.
Für die Umwelt- und Naturschützer ist das natürlich nicht genug. Die hatten sich weitergehende Schritte seitens der Landesregierung zum Rohstoffabbau im Südharz gewünscht. So sollten unter anderem in der Überarbeitung des Regionalen Raumordnungsplanes keine weiteren Vorrangflächen für den Rohstoffabbau ausgewiesen werden. Das stand in einem Antrag der SPD-Landtagsfraktion...ausführlich im nnz-Archiv
Kopie ersetzt Original
Was machen der Neptunbrunnen in der Promenade und die Stadtmauer? Beide sollten saniert werden. Der Neptunbrunnen in der Promenade, ein Erstlingswerk von Ernst Rietschel, der später auch das Goethe-und-Schiller-Denkmal in Weimar schuf, hat in den letzten Jahren durch Witterungseinflüsse stark gelitten. Das Denkmal soll in den nächsten Jahren umfassend saniert werden, kündigte Hans-Jürgen Grönke von der städtischen Denkmalschutzbehörde an. In diesem Zusammenhang wurde jetzt die Tafel vom Metallrestaurator Ullrich Sieblist aus Questenberg abgenommen. Aber auch nach einer Restaurierung wird die Inschrift nur noch schlecht zu lesen sein, da die Platte durch das Wasser stark korrodiert ist, sagte Grönke. Deshalb wird der Restaurator eine Kopie anfertigen und diese am alten Platz wieder anbringen. Die historische Tafel wird dann im Museum aufbewahrt.
In Verbindung mit dem Bau der sogenannten Grünen Treppe von der Rautenstraße zum Petersberg haben die Sanierungsarbeiten auch an den hier stehenden Stadtmauerbereichen begonnen, informierte Hans-Jürgen Grönke weiter. Untersuchungen haben gezeigt, dass der obere Teil der Mauerzüge durch Witterungseinflüsse und Baumbewuchs sehr stark geschädigt ist, sagte Grönke. Deshalb wird jetzt das lockere Gesteinsmaterial abgenommen und wieder neu aufgemauert...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzRettungswache, Teilerfolg und Kopie
Andreas Knuhr auf Rettungswachen-Tour
Die Rettungswache Sollstedt steht auf dem Spiel. So sehen es die Vorstellungen des Nordthüringer Rettungsdienstzweckverbandes vor. Jetzt war ein Mitglied des Nordhäuser Kreistages in Sollstedt und Deuna unterwegs. Kreistagsmitglied Andreas Knuhr (SPD) machte sich am Wochenende auf Informationstour und besichtigte die beiden zur Disposition stehenden Rettungswachen in Sollstedt und in Deuna. Ich war bereites am Samstag unterwegs, aber da waren beide Rettungswachen im Einsatz. Doch gestern hatte ich mehr Glück und ich konnte mich so von den Bedingungen vor Ort überzeugen. So sind in Sollstedt gegenwärtig ein moderner Rettungswagen und insgesamt acht Mitarbeiter im 24-Stunden-Dienst im Einsatz, so Knuhr gegenüber nnz. In Deuna sieht es dagegen vollkommen anders aus. Dort existiert nur ein Krankentransportwagen mit vier Mitarbeitern im 12-Stunden-Dienst. Das bedeutet, dass die Rettungswache nachts nicht besetzt ist...ausführlich im nnz-Archiv
Teilerfolge für den Südharz
Der Landtagsausschuß für Naturschutz und Umwelt befasste sich in den zurückliegenden Monaten mehrfach mit dem Konflikt um den Gipsabbau im Südharz. So auch Anfang Februar. Da wurde sogar ein Beschluß gefasst. Die nnz berichtete mehrfach und ausführlich über das gesamte Prozedere: Am 24. August 2001 fand im Thüringer Landtag eine umfassende Anhörung statt, Ende Oktober erhielten die Ausschussmitglieder detaillierte Antworten seitens der Landesregierung, am 1. Februar wurde beschlossen. In dem Beschlusstext ging es auch um die sogenannten weißen Flächen. Der Ausschuß für Naturschutz und Umwelt befürwortet in diesen Flächen die zwingende raumordnerische Einzelfallprüfung vor der Einleitung des bergbaurechtlichen Fachverfahrens, wie bereits im Fall Kuhberg entschieden, heißt in dem Beschlußtext.
Für die Umwelt- und Naturschützer ist das natürlich nicht genug. Die hatten sich weitergehende Schritte seitens der Landesregierung zum Rohstoffabbau im Südharz gewünscht. So sollten unter anderem in der Überarbeitung des Regionalen Raumordnungsplanes keine weiteren Vorrangflächen für den Rohstoffabbau ausgewiesen werden. Das stand in einem Antrag der SPD-Landtagsfraktion...ausführlich im nnz-Archiv
Kopie ersetzt Original
Was machen der Neptunbrunnen in der Promenade und die Stadtmauer? Beide sollten saniert werden. Der Neptunbrunnen in der Promenade, ein Erstlingswerk von Ernst Rietschel, der später auch das Goethe-und-Schiller-Denkmal in Weimar schuf, hat in den letzten Jahren durch Witterungseinflüsse stark gelitten. Das Denkmal soll in den nächsten Jahren umfassend saniert werden, kündigte Hans-Jürgen Grönke von der städtischen Denkmalschutzbehörde an. In diesem Zusammenhang wurde jetzt die Tafel vom Metallrestaurator Ullrich Sieblist aus Questenberg abgenommen. Aber auch nach einer Restaurierung wird die Inschrift nur noch schlecht zu lesen sein, da die Platte durch das Wasser stark korrodiert ist, sagte Grönke. Deshalb wird der Restaurator eine Kopie anfertigen und diese am alten Platz wieder anbringen. Die historische Tafel wird dann im Museum aufbewahrt.
In Verbindung mit dem Bau der sogenannten Grünen Treppe von der Rautenstraße zum Petersberg haben die Sanierungsarbeiten auch an den hier stehenden Stadtmauerbereichen begonnen, informierte Hans-Jürgen Grönke weiter. Untersuchungen haben gezeigt, dass der obere Teil der Mauerzüge durch Witterungseinflüsse und Baumbewuchs sehr stark geschädigt ist, sagte Grönke. Deshalb wird jetzt das lockere Gesteinsmaterial abgenommen und wieder neu aufgemauert...ausführlich im nnz-Archiv
