Die "ewige Ausstellung"
Montag, 10. Februar 2003, 19:47 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen beantragt, in Berlin genehmigt. Wie in der großen Politik, so ist es auch bei Ausstellungen. Mehr zu diesem Thema wie immer in Ihrer nnz.
Die Ausstellung Leben in der Illegalität von Nina Rücker kann noch bis zum 5. März im Waisenhaus besucht werden. Das große Interesse an der Ausstellung, besonders von Jugendlichen sei der Anlass gewesen, beim Anne Frank Zentrum in Berlin die Verlängerung der Ausstellung zu beantragen, so die Sachbearbeiterin für Kinder- und Jugendkultur. Gleichzeitig entfalle damit auch die angekündigte Verlagerung der Ausstellung zu Schrankenlos e.V. im Eine Welt-Laden in der Barfüßer Straße.
Die Ausstellung zeigt Fotos von Menschen ohne offiziellen Status. Die Berliner Journalistin Nina Rücker fotografierte Menschen ohne Rechte, in ihren alltäglichen Situationen und der damit verbundenen Problemlagen. Sie zeigt auf ihren Bildern Menschen bei der Arbeit, in der Familie, auf dem Spielplatz und im religiösen Leben.
Am 5. und 6. Februar 2003 besuchte die Berliner Journalistin und Fotografin Nina Rücker unsere Stadt und las in beeindruckender Weise aus ihrem Buch Ela, in dem sie von der dunklen Welt des Menschenhandels und dem traumatisierten Leben der Ukrainerin Ela berichtet. Sie zeigte, am zweiten Tag ihres Aufenthaltes in Nordhausen, drei neue, noch unveröffentlichte Berichte über das Leben Illegaler und beantwortete mit hoher Fachkompetenz die Fragen der Besucher, sagte Sabine Jacobi vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Nordhausen.
Autor: nnzDie Ausstellung Leben in der Illegalität von Nina Rücker kann noch bis zum 5. März im Waisenhaus besucht werden. Das große Interesse an der Ausstellung, besonders von Jugendlichen sei der Anlass gewesen, beim Anne Frank Zentrum in Berlin die Verlängerung der Ausstellung zu beantragen, so die Sachbearbeiterin für Kinder- und Jugendkultur. Gleichzeitig entfalle damit auch die angekündigte Verlagerung der Ausstellung zu Schrankenlos e.V. im Eine Welt-Laden in der Barfüßer Straße.
Die Ausstellung zeigt Fotos von Menschen ohne offiziellen Status. Die Berliner Journalistin Nina Rücker fotografierte Menschen ohne Rechte, in ihren alltäglichen Situationen und der damit verbundenen Problemlagen. Sie zeigt auf ihren Bildern Menschen bei der Arbeit, in der Familie, auf dem Spielplatz und im religiösen Leben.
Am 5. und 6. Februar 2003 besuchte die Berliner Journalistin und Fotografin Nina Rücker unsere Stadt und las in beeindruckender Weise aus ihrem Buch Ela, in dem sie von der dunklen Welt des Menschenhandels und dem traumatisierten Leben der Ukrainerin Ela berichtet. Sie zeigte, am zweiten Tag ihres Aufenthaltes in Nordhausen, drei neue, noch unveröffentlichte Berichte über das Leben Illegaler und beantwortete mit hoher Fachkompetenz die Fragen der Besucher, sagte Sabine Jacobi vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Nordhausen.
