Wir machen mit!
Montag, 02. August 2010, 14:41 Uhr
In Kooperation mit der ARGE des Landkreises Nordhausen wird sich die Stadtverwaltung im Projekt Bürgerarbeit engagieren. Nach der gemeinsamen Bewerbung für dieses Bundesprojekt vereinbarten jetzt Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) und ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller die weiteren Details zur Umsetzung der Bürgerarbeit in der Stadt Nordhausen...
Das Programm sei auf Menschen ausgerichtet, die schon länger keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt hatten. Als eine der Modellregionen wurde Nordhausen vom Bund ausgewählt. Wir wollen für das Programm 500 Menschen ansprechen und rechnen damit, dass wir mit Beginn des nächsten Jahres mindestens 100 Stellen im Bereich Bürgerarbeit besetzen können, so Müller. Zurzeit sind bei der ARGE 2.013 arbeitslose Personen registriert, die in Nordhausen wohnen und im Hartz IV Leistungsbezug sind.
Da das Programm Bürgerarbeit auf die Stadt Nordhausen beschränkt ist, wird die Förderung auch nur im Stadtgebiet ansetzen. Neben der Stadtverwaltung werde man aber auch Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Einrichtungen innerhalb der Stadt Nordhausen ansprechen können, um Vorschläge für konkrete Arbeitsplätze abzugeben.
Die Beteiligung der Stadt an solchen Beschäftigungsprojekten sieht Bürgermeister Matthias Jendricke auch als sozialpolitische Verpflichtung an. Die Stadt Nordhausen hat schon bei anderen Bundesprogrammen wie beim Kommunal-Kombi unter Beweis gestellt, dass sie mit zusätzlichen eigenen Geldern hier etwas für die Menschen bewegen will.
Positiv sei, dass die Bürgerarbeit wie im Kommunal-Kombi-Programm auch angemessen bezahlt werde und auch Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden. Die Beschäftigungsverhältnisse sind mit 30 Arbeitsstunden pro Woche auf drei Jahre angelegt und der Bund finanziert dafür 1.080 Euro an monatlicher Unterstützung.
Gerade der lange Förderzeitraum ist für den Beschäftigten selbst und für die Stadt ein großer Vorteil, erklärte Matthias Jendricke. Hinzu kommt, dass es genug Arbeit im Sinne des Allgemeinwohls in unserer Stadt zu erledigen gibt. Im Bereich der Sport- und Kulturvereine können diese Aufgaben auch nicht über Privatfirmen erledigt werden, weil für solche Ausgaben gar kein Geld da wäre. Bei der Stadt kommen natürlich auch Aufgaben wie die Kontrolle der Wander- und Radwege in unserer Stadt in Betracht. Deren Zustand ist ein wesentliches Element der touristischen Vermarktung unserer Region und leider nicht immer optimal, machte Jendricke klar.
Darüber hinaus habe man schon aus anderen arbeitspolitischen Maßnahmen heraus Personal zur Festeinstellung bei der Stadtverwaltung rekrutiert. Wir stoßen mit Hilfe solcher Programme immer wieder auf Menschen mit Fähigkeiten, die aus verschiedenen Gründen gut in das Aufgabengebiet einer Stadtverwaltung passen, so der Bürgermeister. Die Stadt werde voraussichtlich rund 50 Bürgerarbeitsplätze bereitstellen und dafür jährlich noch rund 150.000 Euro zusätzliche Eigenmittel aufwenden.
Leistungsempfänger, die die bundeseinheitlichen Zugangsvoraussetzungen für die Bürgerarbeit erfüllen, werden in den nächsten Wochen durch die Vermittlungsfachkräfte der ARGE persönlich angesprochen, kündigte Müller an.
Autor: nnzDas Programm sei auf Menschen ausgerichtet, die schon länger keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt hatten. Als eine der Modellregionen wurde Nordhausen vom Bund ausgewählt. Wir wollen für das Programm 500 Menschen ansprechen und rechnen damit, dass wir mit Beginn des nächsten Jahres mindestens 100 Stellen im Bereich Bürgerarbeit besetzen können, so Müller. Zurzeit sind bei der ARGE 2.013 arbeitslose Personen registriert, die in Nordhausen wohnen und im Hartz IV Leistungsbezug sind.
Da das Programm Bürgerarbeit auf die Stadt Nordhausen beschränkt ist, wird die Förderung auch nur im Stadtgebiet ansetzen. Neben der Stadtverwaltung werde man aber auch Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Einrichtungen innerhalb der Stadt Nordhausen ansprechen können, um Vorschläge für konkrete Arbeitsplätze abzugeben.
Die Beteiligung der Stadt an solchen Beschäftigungsprojekten sieht Bürgermeister Matthias Jendricke auch als sozialpolitische Verpflichtung an. Die Stadt Nordhausen hat schon bei anderen Bundesprogrammen wie beim Kommunal-Kombi unter Beweis gestellt, dass sie mit zusätzlichen eigenen Geldern hier etwas für die Menschen bewegen will.
Positiv sei, dass die Bürgerarbeit wie im Kommunal-Kombi-Programm auch angemessen bezahlt werde und auch Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden. Die Beschäftigungsverhältnisse sind mit 30 Arbeitsstunden pro Woche auf drei Jahre angelegt und der Bund finanziert dafür 1.080 Euro an monatlicher Unterstützung.
Gerade der lange Förderzeitraum ist für den Beschäftigten selbst und für die Stadt ein großer Vorteil, erklärte Matthias Jendricke. Hinzu kommt, dass es genug Arbeit im Sinne des Allgemeinwohls in unserer Stadt zu erledigen gibt. Im Bereich der Sport- und Kulturvereine können diese Aufgaben auch nicht über Privatfirmen erledigt werden, weil für solche Ausgaben gar kein Geld da wäre. Bei der Stadt kommen natürlich auch Aufgaben wie die Kontrolle der Wander- und Radwege in unserer Stadt in Betracht. Deren Zustand ist ein wesentliches Element der touristischen Vermarktung unserer Region und leider nicht immer optimal, machte Jendricke klar.
Darüber hinaus habe man schon aus anderen arbeitspolitischen Maßnahmen heraus Personal zur Festeinstellung bei der Stadtverwaltung rekrutiert. Wir stoßen mit Hilfe solcher Programme immer wieder auf Menschen mit Fähigkeiten, die aus verschiedenen Gründen gut in das Aufgabengebiet einer Stadtverwaltung passen, so der Bürgermeister. Die Stadt werde voraussichtlich rund 50 Bürgerarbeitsplätze bereitstellen und dafür jährlich noch rund 150.000 Euro zusätzliche Eigenmittel aufwenden.
Leistungsempfänger, die die bundeseinheitlichen Zugangsvoraussetzungen für die Bürgerarbeit erfüllen, werden in den nächsten Wochen durch die Vermittlungsfachkräfte der ARGE persönlich angesprochen, kündigte Müller an.
