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nnz-Rückspiegel: 7. Februar 2002

Freitag, 07. Februar 2003, 07:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Gewählt, Schritt, Sack und Tüten


Fraktionsspitze der PDS gewählt
In der PDS des Landkreises Nordhausen gibt es Bewegung. Ein neuer Kreisvorstand wurde gewählt. In dieser Woche wurde in der Kreistagsfraktion gewählt. Es ist bei den Genossen der PDS Tradition, zur Halbzeit der laufenden Legislaturperiode einen neuen Fraktionsvorstand zu wählen. So neu ist der neue nun auch wieder nicht. Alter und neuer Frontmann ist Klaus Hummitzsch. Dafür gibt es nur noch einen Stellvertreter, in diesem Fall: Stellvertreterin: Sabine Jacobi. Über die inhaltlichen Schwerpunkte der Fraktionsarbeit in den kommenden zweieinhalb Jahren wollte sich Hummitzsch gegenüber nnz noch nicht äußern. Hier sollen sich die Fraktionäre in den nächsten zwei Wochen ihre Gedanken machen. Die Ergebnisse dieses Findungsprozesses sollen in der kommenden Fraktionssitzung beraten werden...


Der erste Schritt ist getan...
Die Lage für Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt wird immer dramatischer. Im Januar waren 1.144 Jugendliche unter 25 Jahre im Arbeitsamtsbezirk Nordhausen ohne Job. Vor diesem Hintergrund hatten LIFT und die Jugendberufshilfe eine Idee. Sie luden gestern zu einem Jugendarbeitslosentreff für Nordhäuser Jugendliche ins Lesecafé des Dröder ein. Gekommen waren Jugendliche, die aufgrund ihrer individuellen Situation große Schwierigkeiten haben, eine Arbeit oder einen Ausbildungsplatz zu finden. Ebenfalls gekommen war auch und der Sozialbetreuer der Nordhäuser Falken, Rainer Schuhmann, der seine „Jungs“ unterstützte. Für sie gab es zunächst allgemeine Informationen und Anregungen, welche Möglichkeiten genutzt werden können, ihnen zu helfen. In Einzelgesprächen wurde dann konkret auf ihre persönliche Situation eingegangen und Anknüpfungspunkte für eine Hilfe gesucht und weitere Schritte vereinbart...ausführlich im nnz-Archiv


„In Sack und Tüten“
Dieses geflügelte Wort können die Bewohner der kleinen Südharzorte ab sofort in die Tat umsetzen. Die Voraussetzung dafür schuf am Wochenende ... Ja, wer wohl? Das verfrühte Frühlingshoch am vergangenen Wochenende bot vielen Bürgern reichlich Grund zur Freude: Papa freute sich, dass sich das Autoputzen endlich einmal lohnte, Mama freute sich, dass sie die Wäsche draußen trocknen konnte, Oma freute sich über die ersten Frühblüher. Und die Jugend-Feuerwehren des Landkreises, die freuten sich über einen kollektiven Schönwetter-Einsatz. Wie ein jedem Jahr hieß es auch diesmal wieder, aktiv bei der Umwelt-Erziehung der Bevölkerung mitzuwirken und die gelben Wertstoffsäcke zu verteilen.

So zeigten sich auch die Nachwuchs-Kräfte der FFW Osterode fleißig und belieferten die Haushalte ihres Heimatortes. Das Gute daran: Die jungen Kameraden und Kameradinnen nehmen den Anwohnern nicht nur ein Stück Arbeit ab und stellen die ordnungsgemäße Entsorgung der Wertstoffe sicher. Gleichzeitig lernt man sich besser kennen, die Einwohner können sich hautnah von den Aktivitäten und der Zuverlässigkeit ihrer heranwachsenden Feuerwehr-Leute überzeugen. Zum Ansporn gibt’s noch einen kleinen Obolus für die Jugendkasse, den die Entsorgungsfirma zur Verfügung stellt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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