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Ehrhardt will Bürgermeister werden

Donnerstag, 06. Februar 2003, 13:06 Uhr
Mackenrode (nnz). Am Sonntag wird in der Gemeinde Hohenstein gewählt. Für die Bürgermeisterwahl haben sich drei Kandidaten der großen Parteien beworben. Seine Wahlkampfrunde in den neun Ortsteilen der Gemeinde Hohenstein hat jetzt Karl-Heinz Ehrhardt (SPD) beendet.


Der 51jährige habe als einziger der drei Bewerber in jedem Ortsteil eine Bürgerveranstaltung durchgeführt, wo er seinen Wählern Rede und Antwort stand. "Wenn man gewählt werden will, muss man die Probleme der Leute kennen und seine eigenen Ziele an Ort und Stelle vertreten", meinte Karl-Heinz Ehrhardt zu seiner Vorstellungsrunde. Ehrhardt war erfreut über die rege Teilnahme bei den Veranstaltungen und die vielen guten Ideen der Bürger für ein besseres Gemeindeleben in Hohenstein. "Manchmal wurde ich schon so in die Pflicht genommen, als sei ich schon Bürgermeister, dabei muss doch erst einmal am Sonntag gewählt werden", meinte Ehrhardt spaßig.

Themen wie die Jugend- und Seniorenarbeit in der Gemeinde, die Ausrüstung der Feuerwehr sowie natürlich in erster Linie die Gebühren- und Beitragsprobleme standen im Vordergrund der Veranstaltungen. In Sachen Abwasserbeseitigung ist Karl-Heinz Ehrhardt als gelernter Diplomingenieur für Wasserwirtschaft Fachmann, da kann ihn kein „falscher Gutachter“ über den Tisch ziehen. "Von mir aus gehen wir den Bau von Kläranlagen so spät wie möglich an, aber dann mit Sachverstand und ohne böse Überraschungen", erklärte Ehrhardt zu diesem heißen Thema.

Wenn es nach Karl Heinz Ehrhardt geht, ist es in Hohenstein Zeit für einen Wechsel an der Spitze der Gemeindeverwaltung. "Die Demokratie lebt vom Wechsel, sonst bleibt die Kontrolle der Macht auf der Strecke", sagte Ehrhardt in Anspielung auf den jetzigen Amtsinhaber Martin Höche. Die Gemeinderatssitzungen und Einwohnerversammlungen würden mit ihm als Bürgermeister wieder transparenter und offener für die Bürger, versprach Ehrhardt abschließend. Am Sonntagabend wird sich zeigen, wem die Wahlberechtigten der Gemeinde Hohenstein das Zeug zutrauen, für weitere sechs Jahre ihr Bürgermeister zu sein.
Autor: nnz

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