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nnz-Rückspiegel: 5. Februar 2002

Mittwoch, 05. Februar 2003, 07:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Schließungen und M. Mitteldorf


Schließung nicht einfach hinnehmen
Bereits Ende Januar hatte die nnz exklusiv über das bevorstehende Aus für die Rettungswache in Sollstedt berichtet. Jetzt formiert sich Gegenwehr in der betroffenen Region. Die Rettungswache in Sollstedt soll aufgegeben, die Wache in Deuna (Landkreis Eichsfeld) dafür gestärkt werden. Das kündigte damals der Geschäftsführer des Rettungsdienstzweckverbandes Nordthüringen in einem Gespräch mit der nnz an.

„Damit können wir uns im Interesse einer optimalen Versorgung unserer Bürger keinesfalls einverstanden erklären und wir werden uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehren“, kündigte Sollstedts Bürgermeister Jürgen Hohberg gegenüber nnz an. In Bleicherode werde demnächst eine neue Rettungswache ihrer Bestimmung übergeben. Ist jedoch der dort stationierte Rettungswagen im Einsatz, kann eine Versorgung im Bereich Sollstedt in der geforderten Zeit nicht mehr gewährleistet werden. Das Gleiche gilt, wenn in Niedergebra die Bahnschranken geschlossen sind. Sowohl in Ober- und Niedergebra als auch in Sollstedt einschließlich dem OT Wülfingerode könnten so die geforderten Einsatzzeiten nicht in jedem Fall garantiert werden, einzig Rehungen wäre wohl etwa in geforderter Zeit von Deuna aus zu erreichen...ausführlich im nnz-Archiv


Unternehmen in Schwierigkeiten
Die nnz hat heute eine neue Umfrage gestartet. „Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Situation im Landkreis Nordhausen?“ Ohne das Ergebnis vorweg zu nehmen – sie kann nicht besser sein als die Situation in Thüringen und Deutschland generell. Ein konkretes Beispiel soll das belegen. Da hätten wir zum Beispiel die „Vereinigte Werkzeugmaschinen GmbH“ in Nordhausen (VWM). In dem Unternehmen, glaubt man der IG Metall, gibt es seit längerer Zeit Schwierigkeiten, vor allem für die mehr als 90 Arbeitnehmer. Verspätete Lohn- und Gehaltszahlungen seien in diesem Betrieb zur unrühmlichen Tradition geworden, meint die Geschäftsführerin der IG Metall, Astrid Schwarz-Zaplinski. Seit 1996 müsse sich die Gewerkschaft um die VWM in dieser Beziehung kümmern. Jetzt allerdings scheint die Situation besonders kritisch zu sein. Seit fast drei Monaten hätten die Mitarbeiter keinen Lohn erhalten. Seitens der Geschäftsführung wird dies mit momentanen Liquiditätsproblemen und einer bescheidenen Auftragslage begründet. „Diese Zustände sind in den jetzigen Zeiten einer Rezession fast normal, als Zulieferer auch für die Automobilindustrie bekommen wir den negativen Markt zu spüren“, schätzt Geschäftsführer Peter Blonski die Situation ein...ausführlich im nnz-Archiv


Mitteldorf gegen Theater
Am Montag machte sich Matthias Mitteldorf auf den Weg nach Chemnitz. Es war kein Gastspiel im eigentlichen Sinn, er hatte einen Termin beim dortigen Bühnenschiedsgericht. Dort wurde in der Sache „Mitteldorf gegen Theater GmbH“ verhandelt. Zur Erinnerung: Die Leitung des Theaters hatte Mitteldorf seinen Vertrag aus künstlerischen Gründen nicht verlängert. Dagegen hatte nun der Schauspieler geklagt. Juristisch ausgedrückt: „Gegen die Auflösung seines Arbeitsverhältnisses bei der Beklagten durch Nichtverlängerung zum 1. August 2002 aus künstlerischen Gründen.“ Wie nnz jetzt erfuhr, sei es vor dem Schiedsgericht zu einer gütlichen Einigung gekommen, über deren Inhalt Stillschweigen vereinbart wurde. Eventuell könnte diese Vereinbarung eine Weiterbeschäftigung am Nordhäuser Theater beinhalten, allerdings dann möglicherweise nicht mehr als Schauspieler...ausführich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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