Bittere Pille für Zementwerker
Dienstag, 04. Februar 2003, 16:08 Uhr
Deuna (nnz). Das Zementwerk in Deuna war einst Arbeitgeber für mehrere hundert Frauen und Männer. Jetzt noch arbeiten dort 230 Beschäftigte, auch aus dem Landkreis Nordhausen. Heute wurden weitere Entlassungen angekündigt.
Die Zement-Werke im eichsfeldischen Deuna werden 60 Mitarbeiter entlassen. Das teilte die Geschäftsleitung auf einer Betriebsversammlung am Nachmittag mit. Der 31. März ist für die 60 Zementwerker in Deuna der letzte Arbeitstag. Betroffen von der Entlassung sind alle Abteilungen. Gegenüber nnz begründete Geschäftsführer Bernward Goedecke die Entlassungen mit notwendigen Rationalisierungsmaßnahmen.
In der Dyckerhoff AG, zu der das Zementwerk in Deuna gehört, müssen 400 Beschäftigte gehen. Goedecke nannte die Krise am Bau und den Preisverfall in der Branche als Gründe für die heutige Entscheidung. So werde sich der Umsatz in diesem Jahr gegenüber 2002 nahezu halbieren. Er werde in diesem Jahr nur noch mit 30 bis 35 Millionen Euro prognostiziert. Mit dem Betriebsrat soll nun ein Sozialplan ausgehandelt werden.
Autor: nnzDie Zement-Werke im eichsfeldischen Deuna werden 60 Mitarbeiter entlassen. Das teilte die Geschäftsleitung auf einer Betriebsversammlung am Nachmittag mit. Der 31. März ist für die 60 Zementwerker in Deuna der letzte Arbeitstag. Betroffen von der Entlassung sind alle Abteilungen. Gegenüber nnz begründete Geschäftsführer Bernward Goedecke die Entlassungen mit notwendigen Rationalisierungsmaßnahmen.
In der Dyckerhoff AG, zu der das Zementwerk in Deuna gehört, müssen 400 Beschäftigte gehen. Goedecke nannte die Krise am Bau und den Preisverfall in der Branche als Gründe für die heutige Entscheidung. So werde sich der Umsatz in diesem Jahr gegenüber 2002 nahezu halbieren. Er werde in diesem Jahr nur noch mit 30 bis 35 Millionen Euro prognostiziert. Mit dem Betriebsrat soll nun ein Sozialplan ausgehandelt werden.
