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Jetzt auch mit Umwelt-Angeboten

Dienstag, 04. Februar 2003, 14:55 Uhr
Sollstedt (nnz). Eine kleine aber feine Bibliothek gibt es in Sollstedt. Die wird morgen noch um eine zusätzliche Abteilung erweitert. Und: Man glaubt es kaum: Für die Ausleihe müssen die kleinen Nutzer nicht einen Cent auf den Tresen legen...


Angebot Jährlich wird die Sollstedter Bibliothek von 2.500 Besuchern genutzt, davon über 800 intensive Leser. Macht zusammen ca. 7000 Ausleihen im Jahr. Die Bibliothek, nicht nur für die Einwohner zugänglich, sondern auch aus den umliegenden Orten kommen eifrige Leser. Im Besucherkreis sind alle Altersgruppen vertreten, angefangen von den Kleinen, die in Begleitung der Eltern kommen, den Jugendlichen, Erwachsenen und Rentnern. Ganz besonders beliebt ist die Bibliothek bei unseren Schülern. Wissenswertes für die Schule holen sich die Schüler oft aus der Bibliothek. Denn bis zum heutigen Tag werden keine Ausleihgebühren erhoben.

„Um die Agenda-21-Arbeit, wie vom Gemeinderat 1998 beschlossen, in der Gemeinde Sollstedt weiter voranzutreiben, haben wir uns entschlossen, in der Bibliothek eine Umweltbibliothek einzurichten. Diese Abteilung ist ab morgen für alle Besucher der Bibliothek zu den bekannten Öffnungszeiten, zugänglich und sollte großen Zuspruch finden“, so Bürgermeister Jürgen Hohberg zur nnz.

In der Umweltbibliothek können Bücher, Zeitschriften, Hörkassetten und CD´s ausgeliehen werden, die den Umweltinteressen der Kinder entsprechen bis hin zu denen der Erwachsenen. Die Themenpalette reicht vom Naturschutz, der Land- und Forstwirtschaft, der Umwelterziehung, der Abfall- und Recyclingverarbeitung, dem Verkehr, dem Wasser und der Wirtschaft, bis hin zu Hinweisen über alternative Heilmethoden sowie der gesunden Ernährung und Lebensweise sowie dem Verbraucherverhalten. Ebenso liegen Anschauungsmappen aus über die Agenda 21 und auch die Mappe über die Umwelterziehung der Staatlichen Grundschule Sollstedt, mit der sie am landesweiten Wettbewerb der Agenda 21 für Kinder und Jugendliche erfolgreich teilnahm.

„Wir wünschen uns, dass unsere Umweltbibliothek ebenso genutzt wird und die Arbeit unserer fleißigen Mitarbeiterinnen angenommen wird. Sind die räumlichen Ausmaße unserer Umweltbibliothek bis jetzt noch nicht so groß, würden wir dies bei entsprechender Nachfrage schnell verändern. Besuchen Sie einmal unsere Umweltbibliothek, vielleicht ist etwas Wissenswertes über das Gebiet „Umwelt“ auch für Sie dabei“, wirbt Hohberg.
Autor: nnz

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