Betriebsrat: Ja oder nein?
Dienstag, 04. Februar 2003, 11:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Morgen sollen die Vorbereitungen für die Wahl eines Betriebsrates in der MAN-Vertragswerkstatt in Nordhausen beginnen. Die IG Metall sieht das allerdings gefährdet. nnz mit einer Zustandsbeschreibung.
Aus Sicht der Gewerkschaft werde vor allem die Vorbereitung für eine Betriebsratswahl von der Unternehmensleitung massiv behindert. So seien drei Mitarbeiter entlassen worden, die sich im Vorfeld für einen Betriebsrat stark gemacht hatten. Starker Tobak von Astrid Schwarz-Zaplinski in Richtung des Geschäftsführers Roland Weber.
Der sieht die Situation komplett anders. Im Gespräch mit der nnz gab er zu, dass er sehr wenig über die Arbeit von Betriebsräten wisse. Eigentlich sollte da ein Gespräch mit der Gewerkschaft für Aufklärung sorgen. Einen abgesprochenen Termin habe ein IG-Metall-Beauftragter dann jedoch kurzfristig abgesagt. Natürlich hat es in unserem Unternehmen in der zurückliegenden Zeit drei Entlassungen gegeben, doch die seien die Folge des Umsatzrückgangs in der MAN-Vertragswerkstatt an der Halleschen Straße. Auch die Obermann-Niederlassung in Nordhausen bekäme den rauen Wind der wirtschaftlichen Entwicklung mitten ins unternehmerische Gesicht geblasen, so Weber. Die Entlassung würden auf keinen Fall im Zusammenhang mit der Vorbereitung für die Betriebsratswahlen stehen. Die waren schon weit vorher geplant!
Morgen soll bei MAN-Obermann jedenfalls ein Wahlvorstand gewählt werden. Die IG-Metall, die diesen Schritt begleitet, ist gespannt. Möglich wäre aus ihrer Sicht, dass dem Gewerkschaftsvertreter der Zugang zum Unternehmen untersagt werde. Das sei kompletter Unsinn, meinte Weber, der Versammlung stehe nichts im Wege.
Autor: nnzAus Sicht der Gewerkschaft werde vor allem die Vorbereitung für eine Betriebsratswahl von der Unternehmensleitung massiv behindert. So seien drei Mitarbeiter entlassen worden, die sich im Vorfeld für einen Betriebsrat stark gemacht hatten. Starker Tobak von Astrid Schwarz-Zaplinski in Richtung des Geschäftsführers Roland Weber.
Der sieht die Situation komplett anders. Im Gespräch mit der nnz gab er zu, dass er sehr wenig über die Arbeit von Betriebsräten wisse. Eigentlich sollte da ein Gespräch mit der Gewerkschaft für Aufklärung sorgen. Einen abgesprochenen Termin habe ein IG-Metall-Beauftragter dann jedoch kurzfristig abgesagt. Natürlich hat es in unserem Unternehmen in der zurückliegenden Zeit drei Entlassungen gegeben, doch die seien die Folge des Umsatzrückgangs in der MAN-Vertragswerkstatt an der Halleschen Straße. Auch die Obermann-Niederlassung in Nordhausen bekäme den rauen Wind der wirtschaftlichen Entwicklung mitten ins unternehmerische Gesicht geblasen, so Weber. Die Entlassung würden auf keinen Fall im Zusammenhang mit der Vorbereitung für die Betriebsratswahlen stehen. Die waren schon weit vorher geplant!
Morgen soll bei MAN-Obermann jedenfalls ein Wahlvorstand gewählt werden. Die IG-Metall, die diesen Schritt begleitet, ist gespannt. Möglich wäre aus ihrer Sicht, dass dem Gewerkschaftsvertreter der Zugang zum Unternehmen untersagt werde. Das sei kompletter Unsinn, meinte Weber, der Versammlung stehe nichts im Wege.
