Landrat auf Wirtschaftstour
Montag, 03. Februar 2003, 15:16 Uhr
Nordhausen (nnz). In der vergangenen Woche besuchte Landrat Joachim Claus (CDU) mehrere Unternehmen im Landkreis Nordhausen. Was er da erfahren hat, das hat wiederum die nnz erfahren. Und mit einem Klick auf MEHR erfahren Sie es...
In der vergangenen Woche besuchte Landrat Joachim Claus, gemeinsam mit der Leiterin für Wirtschaftsförderung, Dr. Sabine Mehne, die purus Niedergebra GmbH und den Betriebsteil HBM-NOBAS Nordhausen der GP Günter Papenburg AG. Die Vertreter des Vorstandes bzw. der Geschäftsführungen beider Unternehmen informierten über ihre Anstrengungen zur Sicherung und Erweiterung der Marktpositionen unter den allgemein verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Als Recyclingunternehmen und einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der ehemaligen Kaliregion mit über 70 Beschäftigten verarbeitet die purus Niedergebra GmbH Altkunststoffe mit eigens dafür weiterentwickelten Verfahrenstechniken zu hochwertigen Regranulaten mit neuen Werkstoffeigenschaften. Diese sind wiederum Grundlage für die Fertigung hochwertiger Kunststoffendprodukte, wie z. B. die gefragten Bodenbefestigungssysteme Ecoraster und Zaunpfähle. Joachim Claus Anliegen ist es, im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes Nachhaltiges Landratsamt als Modellvorhaben eine Bodenbefestigung mit Ecoraster auf den dafür geeigneten Flächen am Landratsamt zu ermöglichen. Hierzu finden zur Zeit Gespräche zwischen den Vertretern des Landratsamtes und der Stadt Nordhausen statt.
Das traditionsreiche Unternehmen NOBAS firmiert infolge seiner Privatisierung seit 1998 als Betriebsteil innerhalb der Günter Papenburg AG und hat heute 170 Beschäftigte. Geschäftszweck ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von mobilen Baumaschinen und von Erzeugnissen des Maschinen- und Stahlbaus. Zur stark exportorientierten Erzeugnispalette gehören Hydraulik- und Seilbagger, Motorgrader, Kooperationsprodukte sowie verschiedene Komponenten zur Auftragsfertigung. Wichtig ist, dass die Kapazitäten der Forschung, Entwicklung und Konstruktion am Standort Nordhausen erhalten werden konnten. Dieser nicht zu unterschätzende Vorteil bewährt sich bei der Entwicklung neuer spezialisierter Erzeugnisse in Bereichen der Nischenproduktion.
Ein solches Nischenprodukt ist der Motorgrader, eine Universalmaschine für besonders präzise Flächengestaltungen. Die Grader werden in fünf Größenklassen für das In- und Ausland gefertigt. In ganz Deutschland gibt es nur einen Mitbewerber für ähnliche Erzeugnisse. Da die Bedienung und Wartung der Grader kompliziert ist, plant das Unternehmen in Nordhausen die Errichtung und Betreibung eines Schulungszentrums für Baumaschinisten. Stadt und Landkreis Nordhausen wollen gemeinsam mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Unternehmen bei der Weiterentwicklung seiner Forschungs-, Entwicklungs- und Schulungskapazitäten unterstützen.
Autor: nnzIn der vergangenen Woche besuchte Landrat Joachim Claus, gemeinsam mit der Leiterin für Wirtschaftsförderung, Dr. Sabine Mehne, die purus Niedergebra GmbH und den Betriebsteil HBM-NOBAS Nordhausen der GP Günter Papenburg AG. Die Vertreter des Vorstandes bzw. der Geschäftsführungen beider Unternehmen informierten über ihre Anstrengungen zur Sicherung und Erweiterung der Marktpositionen unter den allgemein verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Als Recyclingunternehmen und einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der ehemaligen Kaliregion mit über 70 Beschäftigten verarbeitet die purus Niedergebra GmbH Altkunststoffe mit eigens dafür weiterentwickelten Verfahrenstechniken zu hochwertigen Regranulaten mit neuen Werkstoffeigenschaften. Diese sind wiederum Grundlage für die Fertigung hochwertiger Kunststoffendprodukte, wie z. B. die gefragten Bodenbefestigungssysteme Ecoraster und Zaunpfähle. Joachim Claus Anliegen ist es, im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes Nachhaltiges Landratsamt als Modellvorhaben eine Bodenbefestigung mit Ecoraster auf den dafür geeigneten Flächen am Landratsamt zu ermöglichen. Hierzu finden zur Zeit Gespräche zwischen den Vertretern des Landratsamtes und der Stadt Nordhausen statt.
Das traditionsreiche Unternehmen NOBAS firmiert infolge seiner Privatisierung seit 1998 als Betriebsteil innerhalb der Günter Papenburg AG und hat heute 170 Beschäftigte. Geschäftszweck ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von mobilen Baumaschinen und von Erzeugnissen des Maschinen- und Stahlbaus. Zur stark exportorientierten Erzeugnispalette gehören Hydraulik- und Seilbagger, Motorgrader, Kooperationsprodukte sowie verschiedene Komponenten zur Auftragsfertigung. Wichtig ist, dass die Kapazitäten der Forschung, Entwicklung und Konstruktion am Standort Nordhausen erhalten werden konnten. Dieser nicht zu unterschätzende Vorteil bewährt sich bei der Entwicklung neuer spezialisierter Erzeugnisse in Bereichen der Nischenproduktion.
Ein solches Nischenprodukt ist der Motorgrader, eine Universalmaschine für besonders präzise Flächengestaltungen. Die Grader werden in fünf Größenklassen für das In- und Ausland gefertigt. In ganz Deutschland gibt es nur einen Mitbewerber für ähnliche Erzeugnisse. Da die Bedienung und Wartung der Grader kompliziert ist, plant das Unternehmen in Nordhausen die Errichtung und Betreibung eines Schulungszentrums für Baumaschinisten. Stadt und Landkreis Nordhausen wollen gemeinsam mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Unternehmen bei der Weiterentwicklung seiner Forschungs-, Entwicklungs- und Schulungskapazitäten unterstützen.
