Glanzvolle Premiere
Samstag, 26. Juni 2010, 02:00 Uhr
Mit einem großartigen Feuerwerk fand die Premiere der Thüringer Schlossfestspiele in Sondershausen ihren würdigen Abschluss. Zuvor war ein Feuerwerk an Melodien gezeigt worden...
Eigentlich stimmte alles an diesem Freitagabend: Das Wetter war prächtig, nicht zu heiß und nicht zu kalt, trocken und kein Wind. Bessere Verhältnisse konnte man für so ein Openair nicht verlangen. Gespielt wurde "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart.
Und wie immer bei den Schlossfestspielen, nach der großen Pause, wurde es mit einbrechender Dunkelheit einfach ein farbenfrohes Spektakel und hoher musikalischer Kunst. Dass das nur Nachwuchskünstler sein sollen, hat wohl keiner so recht bemerkt. Auf die Nennung von Prominenz verzichtet kn heute. Es waren zu viele Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus dem Kyffhäuserkreis und auch dem benachbarten Nordhausen. Zu groß die Gefahr jemanden zu vergessen.
Die jungen Musiker sind mit vollem Engagement in die Sache gestiegen und das im wahrsten Sinne des Wortes, wie hier Tamino, alias Manuel Günther beim Kampf mit der Schlange. Zwar nur im Hintergrund agierend war das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Markus L. Frank den Sängerinnen und Sängern eine große Stütze. Der sehr lange Schlussapplaus, von dem wir nur einen kleinen Teil zeigen, sagte wohl alles aus. Das Klatschen wurden vom Stampfen mit den Füßen begleitet, das teilweise die Tribüne wackelte.
Applaus und Feuerwerk
Bisher hat kn schon viel berichtet, aber nach dieser Vorstellung geht natürlich auch ein Lob an die Regie unter Toni Burkhardt, dem gewagten aber sehr exzellenten Bühnenbild von Wolfgang K. Rauschnig und ganz besonders dem Verantwortlichen für den Ton, Matthias Bormann, wenn man überhaupt Namen aus dem runden Ensemble überhaupt hervorheben sollte. Die Tonqualität war wirklich toll realisiert, wären nicht ab und zu die zwitschernden Vögel gewesen, man fühlte sich wie im Konzertsaal.
Ähnlich ist die Lage bei den Künstlern. Aber trotzdem muss ich persönlich sagen, mir gefiel die spritzige Rolle und Darstellung (sowohl im Schauspiel als auch im Gesang) des Papageno am besten, gesungen und gespielt von Florian Götz. Die Solisten des Knabenchors der Chorakademie Dortmund, welche die drei Knaben spielten, hätte man im Programmheft ruhig auch mit Namen nennen können. Die hatten ihre Sache großartig gemacht und bekamen zu recht fast den heftigsten Applaus.
Bleibt nur zu sagen, wenn Sie sich noch keine Karten besorgt haben, dann sagen Sie später nicht, ach hätte ich mal doch. Richtig, schnell noch die Karten besorgen. Die Samstagvorstellung ist allerdings wohl auch schon ausverkauft. Die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen 2010 begannen heute mit der Premiere, die letzte Vorstellung ist am 10. Juli 2010. Karten gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse in Nordhausen, Tel. 0 36 31/98 34 52, an der Sondershausen-Information, Tel. 0 36 32/78 81 11, sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: khhEigentlich stimmte alles an diesem Freitagabend: Das Wetter war prächtig, nicht zu heiß und nicht zu kalt, trocken und kein Wind. Bessere Verhältnisse konnte man für so ein Openair nicht verlangen. Gespielt wurde "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart.
Und wie immer bei den Schlossfestspielen, nach der großen Pause, wurde es mit einbrechender Dunkelheit einfach ein farbenfrohes Spektakel und hoher musikalischer Kunst. Dass das nur Nachwuchskünstler sein sollen, hat wohl keiner so recht bemerkt. Auf die Nennung von Prominenz verzichtet kn heute. Es waren zu viele Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus dem Kyffhäuserkreis und auch dem benachbarten Nordhausen. Zu groß die Gefahr jemanden zu vergessen.
Die jungen Musiker sind mit vollem Engagement in die Sache gestiegen und das im wahrsten Sinne des Wortes, wie hier Tamino, alias Manuel Günther beim Kampf mit der Schlange. Zwar nur im Hintergrund agierend war das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Markus L. Frank den Sängerinnen und Sängern eine große Stütze. Der sehr lange Schlussapplaus, von dem wir nur einen kleinen Teil zeigen, sagte wohl alles aus. Das Klatschen wurden vom Stampfen mit den Füßen begleitet, das teilweise die Tribüne wackelte.
Applaus und Feuerwerk
Bisher hat kn schon viel berichtet, aber nach dieser Vorstellung geht natürlich auch ein Lob an die Regie unter Toni Burkhardt, dem gewagten aber sehr exzellenten Bühnenbild von Wolfgang K. Rauschnig und ganz besonders dem Verantwortlichen für den Ton, Matthias Bormann, wenn man überhaupt Namen aus dem runden Ensemble überhaupt hervorheben sollte. Die Tonqualität war wirklich toll realisiert, wären nicht ab und zu die zwitschernden Vögel gewesen, man fühlte sich wie im Konzertsaal.
Ähnlich ist die Lage bei den Künstlern. Aber trotzdem muss ich persönlich sagen, mir gefiel die spritzige Rolle und Darstellung (sowohl im Schauspiel als auch im Gesang) des Papageno am besten, gesungen und gespielt von Florian Götz. Die Solisten des Knabenchors der Chorakademie Dortmund, welche die drei Knaben spielten, hätte man im Programmheft ruhig auch mit Namen nennen können. Die hatten ihre Sache großartig gemacht und bekamen zu recht fast den heftigsten Applaus.
Bleibt nur zu sagen, wenn Sie sich noch keine Karten besorgt haben, dann sagen Sie später nicht, ach hätte ich mal doch. Richtig, schnell noch die Karten besorgen. Die Samstagvorstellung ist allerdings wohl auch schon ausverkauft. Die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen 2010 begannen heute mit der Premiere, die letzte Vorstellung ist am 10. Juli 2010. Karten gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse in Nordhausen, Tel. 0 36 31/98 34 52, an der Sondershausen-Information, Tel. 0 36 32/78 81 11, sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.













































