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Mit Maus vom Bauernhof bis zum Schloss

Freitag, 31. Januar 2003, 09:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz erhielt jetzt elektronische Post aus Sachsen. Darin wird über eine Börse informiert. Hier geht es aber nicht um Aktien, Fonds oder Optionsscheine, sondern um ländliche Gebäude. Auch aus Nordthüringen ist da was dabei. Mehr gibt es wie immer mit einem Klick...


Idyllisch Die Ländliche Gebäudebörse entstand vor rund drei Jahren innerhalb des Großprojektes “SalZ" des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Das Team der Gebäudebörse verfolgt mit dieser Internetplattform das Ziel, Bausubstanz zu erhalten und flächenverbrauchenden Neubau zu vermeiden. Leerstehende oder nicht mehr benötigte Gebäude sollen vermittelt und durch Umnutzung erhalten werden.

Nach zahlreichen Anfragen aus den anderen Bundesländern ist die Gebäudebörse seit dem vergangenen Jahr bundesweit tätig. Nicht mehr nutzbare und leerstehende Höfe sind eben nicht nur ein sächsisches, sondern ein in allen ländlichen Regionen auftretendes Problem. Große Dreiseithöfe, Herrenhäuser oder auch Landgasthäuser, die früher ganze Familien ernährten, können heute von Privateigentümern und Kommunen kaum erhalten werden. Mit der gezielten Präsentation solcher Immobilien soll ein Weiterbestehen der Dörfer in ihrer gewachsenen Form erreicht werden. Bislang ist die Resonanz aus Nordthüringen eher bescheiden. Ein Angebot liegt vor. Dabei handelt es sich um Schernberg, Ortsteil Thalebra im Kyffhäuserlandkreis.

Durch diese Webseite sollen Interessenten für ländliche zum Teil denkmalgeschützte Gebäude gefunden werden. Der Entvölkerung der ländlichen Gebiete soll somit Einhalt geboten werden. Private und gewerbliche Interessenten finden im Internet zahlreiche Angebote: von der Scheune bis zum Schloss, zum Teil idyllisch gelegene Kleinode, aber auch Fabriken und Agraranlagen.
Autor: nnz

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